Jadon Sancho im BVB-Trikot: Wäre eine Rückkehr eine große Chance oder ein teures Risiko für Dortmund? (Foto: Alex Pantling/Getty Images)
Der BVB und Jadon Sancho – oder: „The same procedure as every year“! Sobald die Transferperiode eröffnet ist, wird der 25-jährige englische Außenstürmer bei der Borussia gehandelt. Dass ihn der Revierklub ein drittes Mal holen könnte, spräche nicht gerade für den dringend benötigten XXL-Umbruch, den der Verein im Sommer braucht – und auch nicht für großen Einfallsreichtum bei der Suche nach neuen Leistungsträgern.
Sancho ist nicht mehr der Spieler, den Borussia Dortmund 2021 für 85 Millionen Euro an Manchester United abgegeben hat. Mit Aston Villa spielt er aktuell auf Leihbasis in der Premier League und wartet dort noch auf seinen ersten Treffer. Es ist bereits der dritte Klub, der ihn nach Dortmund und Chelsea ausgeliehen hat.
Für Englands „Three Lions“ hat er seit 2021 kein Spiel mehr bestritten. Dass Sancho beim BVB den großen Umschwung schafft, sehe ich derzeit nicht. Auch als „Mentor“ und erster Ansprechpartner für den noch unsicheren Jobe Bellingham kommt er meiner Meinung nach in Dortmund nicht infrage. Leave it, Dortmund!
Auch wenn der Name Jadon Sancho beim BVB nicht mehr vor Einfallsreichtum strotzt, ist er dennoch genau der richtige Mann für die Schwarz-Gelben. Mit 25 Jahren ist der Engländer im besten Fußballeralter. Und: Gerade seine geringen Torerfolge machen einen Wechsel nach Dortmund überhaupt erst möglich.
Sancho ist immer noch ein absoluter Unterschiedsspieler, der seine Qualitäten in der Premier League nie konstant abrufen konnte. „Zuhause“ in Dortmund war das schon immer anders. Hinzu kommt, dass der Engländer jetzt ablösefrei ist und Medienberichten zufolge sogar auf Gehalt verzichten würde, um wieder für die Schwarz-Gelben aufzulaufen. Das zeigt vor allem eines: Jadon Sancho hat richtig Bock auf den BVB – ein Gefühl, das man beim aktuellen Kader nicht immer bekommt.
Seine Liebe zum Klub war und ist echt. Und wenn es ein Trainer schaffen kann, Jadon Sancho wieder zur Höchstleistung zu treiben, dann Niko Kovac. Das finanzielle Risiko ist gering – die Chance für beide Seiten dafür umso größer.
Um es mit der englischen Fußballhymne zu sagen: „He must come home, he must come home, Jadon Sancho must come home.“
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