Borussia Dortmund

Manchester United zieht Angebot für Sancho zurück – neue Hoffnung für Dortmund?

Sancho im gelben Trikot

Nachdem am vergangenen Wochenende der FC Barcelona Medienberichten zufolge aus dem Poker um Jadon Sancho ausgestiegen ist, zieht sich nun mit Manchester United der nächste Klub sein Angebot zurück. Die Red Devils galten zuletzt als Favorit auf eine Verpflichtung des jungen Engländers. Steigen nun wieder die Chancen von Borussia Dortmund auf eine Vertragsverlängerung?

Manchester und Dortmund schienen sich einig zu sein

Die Situation auf dem sonst so hitzigen Transfermarkt hat sich etwas abgekühlt. Wie der „Daily Mirror“ bericht, kann United die vom BVB geforderte Summe von 130 Millionen für Sancho in Zeiten der Corona-Krise nicht mehr stemmen.

In den letzten Wochen schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Vollzug bei diesem Transfer vermeldet wird. Auch bei der Transfersumme soll es bereits Gespräche zwischen den Vereinen gegeben haben. Doch nun der Rückzieher.

Dennoch bleibt das Ausnahmetalent in Manchester weiterhin Transferziel Nummer eins. Aber eben für das Jahr 2021. Im Hintergrund planen die Verantwortlichen, Sancho im nächsten Jahr auf jeden Fall ins Old Trafford zu holen.

Bleibt Sancho ein weiteres Jahr beim BVB?

In Anbetracht der aktuellen Situation wird die Wahrscheinlichkeit eines Transfers über 100 Millionen Euro in diesem Sommer immer unwahrscheinlicher. Und so könnte für Dortmund wieder die Hoffnung bestehen, den Offensivspieler ein weiteres Jahr halten zu können.

Sein Vertrag bei den Borussen läuft noch bis 2022. Sancho selbst äußerte sich auf dem YouTube-Kanal der englischen Nationalmannschaft zuletzt positiv zum BVB. Dennoch soll er laut „Sky Sports“ nicht zu einer Verlängerung seines Vertrages neigen.

Auch Klopp meldet sich zu Wort

Auch der FC Liverpool wird immer wieder mit Sancho in Verbindung gebracht. Angesprochen auf das vermeintliche Interesse sagte Jürgen Klopp kürzlich einem Interview mit „beIN Sports“, dass sich die „Reds“ um ihn bemühen würden, wenn es realistisch sei, ihn auch zu bekommen.

Allerdings, so der 52-Jährige, sei er „vollkommen zufrieden“ mit seinem derzeitigen Personal und sehe sich daher nicht in Zugzwang einen neuen Star zu verpflichten.