Foto: Catherine Ivill/Getty Images
Ob Marco Reus, Shinji Kagawa oder Mario Götze – in den vergangenen Jahren gab es schon einige Spieler, die wieder zu Borussia Dortmund zurückkehrten. Dieser illustren Runde soll sich, wenn es nach den BVB-Bossen geht, demnächst auch Ilkay Gündogan anschließen. Der inzwischen 28-Jährige verließ Dortmund im Sommer 2016 um bei Manchester City unter Pep Guardiola zu spielen. Sein Vertrag läuft bis 2020 – eine Verlängerung kam bisher nicht zustande. Die Dortmunder sollen auch deswegen auf eine Verpflichtung hoffen.
Als Ilkay Gündogan sich vor knapp zweieinhalb Jahren dazu entschied Borussia Dortmund zu verlassen, hinterließ er im Mittelfeld der Schwarz-Gelben eine klaffende Lücke. Als Spielmacher und Anführer war er ein wichtiger Teil der Zentrale des BVB. Der Verein hatte Probleme einen Nachfolger für den talentierten Ballverteiler zu finden. Wirklich gerecht werden konnte der Rolle bisher fast keiner. Erst mit Axel Witsel zog wieder ein Stratege die Fäden im Zentrum des Tabellenführers wie es einst Gündogan tat.
Nun könnte der deutsche Nationalspieler allerdings sein eigener Nachfolger werden. Wie das englische Boulevardblatt Sun berichtet, beschäftigt sich Borussia Dortmund mit der möglichen Rückkehr von Ilkay Gündogan. „Dortmund hat überlegt ihn zurückzuholen. Er hat sich noch nicht endgültig entschieden was er machen will“, zitiert die Publikation eine Quelle, die Manchester City nahestehen soll. „Die Gespräche bezüglich eines neuen Vertrags verliefen bisher schleppend. Er ist hier glücklich, aber Dortmund ist dafür bekannt ehemalige Spieler zurückzuholen.“
Neben der noch fehlenden Entscheidung von Ilkay Gündogan könnte es laut Sun ein weiteres Hindernis geben: Das Gehalt. Bei dem von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan finanzierten Verein aus Nordengland kassiert der Mittelfeldspieler aktuell 120.000 Pfund pro Woche – umgerechnet knapp 6,5 Millionen Euro pro Jahr. Das Blatt spekuliert, dass die Dortmunder Probleme haben könnten dieses Salär zu stemmen. Allerdings zahlt der BVB inzwischen mehreren Spielern ein ähnlich hohes oder sogar höheres Gehalt. Somit dürfte das Geld die kleinste Bürde sein.
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