Christof Koepsel/Getty Images
Nach seinem zunächst stillen Abgang vom BVB zog es Mats Hummels für seine letzte Saison nach Italien. Der Innenverteidiger unterschrieb einen Einjahresvertrag bei der AS Rom und ließ seine Karriere in der Serie A ausklingen. Doch beinahe wäre seine einzige Auslandsstation in Frankreich gewesen, so der Weltmeister von 2014. Am Rande des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain (2:1) enthüllte Hummels, dass er zu letzterem Klub hätte wechseln können.
„Es gab gegen Ende der Transferperiode Interesse von beiden Seiten“ und Gespräche, erzählte der Defensivspieler. Eine Unterschrift beim französischen Rekordmeister kam jedoch nie zustande. Dafür hätte sich eine Personalie im PSG-Kader „noch verändern müssen“, verriet Hummels. Demnach wäre eine Verpflichtung nur eine Option gewesen, wenn Milan Škriniar den Verein im Sommer 2024 verlassen hätte. Der Slowake galt als Abgangskandidat, blieb aber zunächst in Paris und verließ den Verein erst im vergangenen Winter in Richtung Türkei.
Hummels scheint trotzdem einen bleibenden Eindruck bei den PSG-Verantwortlichen hinterlassen zu haben. Nur zwei Monate vor seinem Abschied aus Dortmund erzielte er im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen die Pariser den Siegtreffer (1:0) und sicherte dem BVB damit den Einzug ins Finale. „Im Nachgang“ haben sich die Bemühungen von PSG intensiviert. Dem Ex-DFB-Spieler blieb der Gewinn des prestigeträchtigen Henkelpotts aber vergönnt. Mit den Westfalen verlor er das Endspiel gegen Real Madrid (0:2). Ein Wechsel zu PSG hätte ihm womöglich diesen Titel zum Ende seiner Karriere beschert.
Neben den Franzosen sollen auch Bayer Leverkusen, der FC Bologna, MLS-Klubs und der RCD Mallorca konkret an dem Verteidiger interessiert gewesen sein. Doch Hummels entschied sich für den Schritt nach Rom, wo er seine letzten 20 Profispiele bestritt. Für Borussia Dortmund durfte er im Sommer im Rahmen der Saisoneröffnung noch ein letztes Mal auflaufen und bekam nachträglich seinen gebührenden Abschied in Schwarzgelb.
Der 78-fache Nationalspieler könne sich eine Rückkehr zum BVB in anderer Funktion vorstellen. Derzeit wolle er sich auf seine Rolle als TV-Experte konzentrieren, werde aber „auf jeden Fall“ in Zukunft wieder an der Strobelallee anheuern. Bis dahin wird es aber wohl noch lange dauern: „Bis auf meinen Experten-Job im TV werde ich erst einmal nichts machen. Und zwar über Jahre nichts“, sagte Hummels im August.
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