Borussia Dortmund

Nach nur drei Monaten: Silva denkt wohl an BVB-Abschied

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Fábio Silva kam seit seinem Wechsel zu Borussia Dortmund noch nicht in Tritt. Wie „Sky“ berichtet, soll sich der Portugiese deshalb mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026 bereits mit einem Abschied vom BVB beschäftigen.

Für WM-Teilnahme: Silva liebäugelt mit Wechsel

Fábio Silva musste verletzungsbedingt lange auf seinen ersten Einsatz für Borussia Dortmund warten. Rund einen Monat nach seiner Ankunft bei den Westfalen gab der 23-Jährige zwar endlich sein Debüt, kam aber seitdem kaum zum Einsatz. Beim 3:3-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart wurde er für seinen ersten Bundesliga-Einsatz nach vier Wochen erst in der Nachspielzeit eingewechselt. In der Startelf der Borussen stand er noch nie. Der Stürmer ist hinter Serhou Guirassy nur zweite Wahl und hat bisher lediglich 105 Minuten gespielt. Die Ankündigung von BVB-Trainer Niko Kovac, trotz seines Formtiefs weiterhin auf Guirassy zu setzen, dürfte Silva ebenfalls nicht erfreut haben.

Der Angreifer möchte im nächsten Sommer unbedingt mit Portugal zur WM reisen. Nationaltrainer Roberto Martinez deutete letzte Woche öffentlich eine mögliche WM-Teilnahme für Silva an. Dafür muss er in Dortmund jedoch auf mehr Spielzeit kommen. Der für rund 23 Millionen Euro verpflichtete Offensivspieler hatte sich von seinem Wechsel zu den Schwarzgelben mehr erhofft. Laut „Sky“ ist den Klub-Verantwortlichen seine Unzufriedenheit über die Lage bekannt. Ein Gespräch über mögliche Abgangsgedanken hat noch nicht stattgefunden.

Kovac würde Silva „am liebsten“ früher reinwerfen

Es ist fraglich, ob der BVB den Sommer-Neuzugang überhaupt abgeben würde. Silvas Rolle als Ersatz für den schwächelnden Serhou Guirassy wird sehr geschätzt. Auch Niko Kovac ist weiterhin von den Qualitäten des portugiesischen Nationalspielers überzeugt. Der BVB-Trainer sei mit ihm „im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Wir wissen, dass wir vorne eine große Auswahl an sehr guten Spielern haben“, sagte er auf der Pressekonferenz am Montag. Obwohl Silva meist außen vor ist, hat er stets „die Möglichkeit, zu spielen.“

Kovac ist sich aber auch der schwierigen Situation des Stürmers bewusst. „Er kommt im Moment zu kurz“, merkte der Kroate an, unterstrich aber seine stets positiven Worte für Silva. „Am liebsten wäre es, wir führen zur Halbzeit schon 3:0, 4:0. Dann kann man einfacher und schneller wechseln. Wenn es etwas enger ist, müssen wir abwarten und gucken. Er hat Qualität und ich hoffe, dass wir in der näheren Zukunft sehr viel mehr Einsätze von ihm sehen“, so der Übungsleiter. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Silva seine oft gelobten Qualitäten häufiger im BVB-Dress unter Beweis stellen darf oder ob er Sportdirektor Sebastian Kehl und Geschäftsführer Lars Ricken einen Wechselwunsch mitteilen wird.

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