Pau Barrena/Getty Images
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund bleibt weiterhin ungeklärt. Nach der 2:3-Niederlage im Klassiker gegen den FC Bayern München sorgte der Innenverteidiger nicht nur mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 für Aufmerksamkeit, sondern auch mit einem emotionalen Jubel, der neue Spekulationen über seine Zukunft auslöste.
Schlotterbeck traf per Kopf und lief anschließend zur Kurve, wo er mit den Händen ein Herz formte und gemeinsam mit den Fans feierte. Für viele Beobachter stellte sich sofort die Frage: War das ein Zeichen für einen möglichen Verbleib in Dortmund?
Sportdirektor Sebastian Kehl wollte aus der Geste jedoch keine Rückschlüsse ziehen. „Es gibt noch keine Entscheidung“, erklärte der BVB-Manager nach der Partie in der Mixed Zone. Zwar lobte er die Leistung seines Abwehrchefs deutlich, ließ bei der Vertragsfrage aber weiterhin alles offen. „Nico war in vielen Szenen heute beteiligt, macht das 1:0, geht in Führung. Seine Emotionalität, glaube ich, hat man jetzt in den letzten Wochen häufiger gesehen.“
Fakt ist: Schlotterbecks Vertrag beim BVB läuft noch bis 2027. Dennoch könnte ein Wechsel bereits im kommenden Sommer ein Thema werden, sollte sich der Nationalspieler nicht langfristig zum Verein bekennen. Dortmund soll ihm bereits einen neuen Vertrag angeboten haben, der ihn zu einem der Topverdiener im Kader machen würde.
Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus äußerte sich zur Situation des Innenverteidigers. Für ihn ist der Jubel zwar kein eindeutiges Signal, aber dennoch ein positives Zeichen. „Ein Zeichen, dass er gerne hier spielt“, sagte Matthäus bei „Sky“ über die Szene nach dem Tor.
Gleichzeitig zeigte er Verständnis für mögliche Wechselgedanken. „Er tut dem Verein gut und wenn er natürlich noch etwas deutlich Besseres hat, noch eine Schublade höher wie zum Beispiel Real Madrid, dann kann man es ihm ja nur wünschen, dass er dann den richtigen Schritt macht.“
Damit bleibt die Situation weiter offen. Klar ist nur: Die Entscheidung über Schlotterbecks Zukunft dürfte in den kommenden Monaten fallen – und wird beim BVB mit großer Spannung erwartet.
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