Borussia Dortmund

Nicht nur das Gehalt: Das steckt hinter dem Brandt-Aus beim BVB

Werbung

Nach sieben gemeinsamen Jahren endet im Sommer die Zusammenarbeit zwischen Borussia Dortmund und Julian Brandt. Hinter der Entscheidung stehen mehrere Faktoren – vom geplanten Umbruch im Kader über das Gehaltsgefüge bis hin zu Brandts eigener sportlicher Situation beim BVB.

Die Gründe für das Aus von Julian Brandt beim BVB

Nach sieben gemeinsamen Jahren gehen Borussia Dortmund und Julian Brandt im Sommer getrennte Wege. Der auslaufende Vertrag des Offensivspielers wird nicht verlängert. Die Entscheidung fiel nach Gesprächen zwischen Verein und Spieler und ist Teil einer größeren strategischen Neuausrichtung beim BVB.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte die Trennung nach dem Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln und betonte den respektvollen Umgang miteinander: „Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.“ Gleichzeitig stellte er klar, dass beide Seiten die Zusammenarbeit trotz des Abschieds positiv bewerten. „Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander.“

Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung ist laut einem Bericht der „BILD“ das Gehaltsgefüge im Kader. Brandt soll rund acht Millionen Euro jährlich verdienen und gehört damit zu den Topverdienern der Mannschaft. Intern wird jedoch angestrebt, dass nur absolute Leistungsträger diese Gehaltsregion erreichen. Gleichzeitig plant der Klub einen größeren Umbruch. Die Hierarchie innerhalb des Teams soll verändert und neue Führungsspieler aufgebaut werden.

Unzufrieden unter Kovac? Brandts Rolle beim BVB sorgt für Zweifel

Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte dazu: „Ich habe mich mit Jule hingesetzt. Wir haben die Dinge besprochen und werden ab Sommer getrennte Wege gehen.“ Der Verein wolle sich perspektivisch neu aufstellen, nachdem mehrere erfahrene Spieler den Klub bereits verlassen haben oder noch verlassen könnten.

Auch von Spielerseite gab es offenbar Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit. Brandt war zuletzt unzufrieden mit seiner sportlichen Rolle unter Trainer Niko Kovac, da er regelmäßig zwischen Startelf und Ersatzbank pendelte. Zudem wird dem 29-Jährigen schon länger ein Wechsel ins Ausland nachgesagt.

Trainer Kovac bestätigte, dass die Entscheidung gemeinsam getroffen wurde: „Wir haben Gespräche geführt und beide Seiten sind zu dem Entschluss gekommen, dass es nächste Saison etwas anderes geben wird.“

Brandt absolvierte in seiner Zeit beim BVB nahezu 300 Pflichtspiele und gehörte über Jahre zu den prägenden Offensivspielern der Dortmunder. Sein nächster Verein steht bislang noch nicht fest.

Werbung

Ältere Artikel

BVB jagt Barcelona-Talent – Lösung für Problem-Position?

Fans und Experten hatten bereits vor der Saison gewarnt: Der Kader von Borussia Dortmund ist…

9. März 2026

Transfer-Wettstreit entfacht: BVB-Star im Fokus – 70 Millionen Euro Ablöse

Bei Borussia Dortmund könnte sich im Sommer ein großer Umbruch anbahnen. Der Abschied von Julian…

9. März 2026

Bayern hat den „idealen“ Nachfolger für Kane ins Visier genommen

Harry Kane hat ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien erhalten. Foot Mercato berichtet, dass der FC…

9. März 2026

Offiziell: BVB beobachtet Top-Talent

Bei Borussia Dortmund steht in diesem Sommer ein Umbruch in der Offensive an. Nun beobachten…

9. März 2026

BVB bangt weiter: So lief der Schlotterbeck-Gipfel

Borussia Dortmund wartet weiter auf eine Entscheidung von Nico Schlotterbeck. Auch ein erneutes Treffen zwischen…

9. März 2026

Bayern hat eine Entscheidung zum Transfer von Kevin Schade getroffen

Kevin Schade wurde mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Wie „BILD“ berichtet, haben…

9. März 2026

Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.