Borussia Dortmund

PSG will Julian Weigl unbedingt noch im Januar verpflichten

PSG will Julian Weigl unbedingt noch in diesem Transferfenster verpflichten

Erst vor Kurzem stellte Borussia Dortmund klar, dass sie im Winter keine Spieler abgeben möchten, die im Profi-Kader eine Rolle spielen. Zu diesen Akteuren gehört trotz geringerer Einsatzzeiten auch Julian Weigl. Paris St. Germain bleibt dennoch hartnäckig und möchte den 23-Jährigen unbedingt noch in der Wintertransferphase verpflichten. Das berichtet „Sky Sport„.

Julian Weigl als Witsel-Ersatz eingeplant

Julian Weigl ist beim BVB fest eingeplant. In der Hinrunde kam der deutsche Nationalspieler zwar insgesamt nur auf neun Pflichtspieleinsätze, darf den Verein aber dennoch nicht verlassen, weil Dortmund im Meisterschaftsrennen vier gute zentrale Mittelfeldspieler benötigt. Hinter den gesetzten Axel Witsel und Thomas Delaney sind dies Mo Dahoud und eben Julian Weigl. Sollte Axel Witsel in der Rückrunde ausfallen, ist der 23-Jährige als idealer Ersatz eingeplant, weil er ähnlich wie Witsel enorm ballsicher und passstark ist.

Der Spieler selbst dürfte einem Wechsel hingegen grundsätzlich nicht abgeneigt sein. Unter dem neuen Trainer der Dortmunder, Lucien Favre, nimmt er keine essenzielle Rolle mehr ein. Zudem lockt mit Paris St. Germain der Verein, der mit Thomas Tuchel den größten Förderer von Weigl zum Trainer hat. Dieser hatte ihn in den Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 bei Borussia Dortmund groß rausgebracht.

Paris bleibt an Weigl dran

Wahrscheinlich auch auf das Drängen von Thomas Tuchel hin lässt PSG nun bei Julian Weigl nicht locker. „Sky Sport“ berichtet, dass der Sportdirektor von Paris, Antero Henrique, nach wie vor sehr viel investiert, um Borussia Dortmund doch noch umzustimmen, so dass der 23-Jährige noch in dieser Transferphase nach Paris wechseln kann.

Problematisch ist hierbei auch, dass PSG aufgrund des Financial Fair Play in diesem Winter „nur“ 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das könnte sich nur ändern, falls beispielsweise noch Spieler wie Adrien Rabiot oder Julian Draxler verkauft werden würden. Ob Thomas Tuchel also tatsächlich noch in dieser Transferphase seinen Wunschspieler bekommt, ist fraglich.