Alex Grimm/Getty Images
Julian Ryerson gehört in dieser Saison zu den auffälligsten Spielern von Borussia Dortmund. Mit starken Leistungen und zahlreichen Torvorlagen hat sich der norwegische Nationalspieler ins Rampenlicht gespielt – und damit offenbar auch das Interesse mehrerer europäischer Topklubs geweckt. Spekulationen über einen möglichen Sommerwechsel weist die Vereinsführung jedoch entschieden zurück.
Medienberichten zufolge sollen unter anderem der FC Barcelona, Manchester United und Newcastle United den 28-Jährigen beobachten. Besonders eine Meldung der „Bild“ über ein angebliches Preisschild von rund 30 Millionen Euro sorgte zuletzt für Gesprächsstoff. Demnach wäre Borussia Dortmund bereit gewesen, Ryerson bei einem entsprechenden Angebot ziehen zu lassen.
BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hat diese Darstellung nun jedoch klar zurückgewiesen. Im Gespräch mit der WAZ stellte der frühere Profi deutlich klar, dass ein Verkauf des Außenverteidigers derzeit überhaupt kein Thema sei. Die entsprechenden Berichte bezeichnete er als „völliger Quatsch“.
Stattdessen betonte Ricken die enorme Bedeutung des Norwegers für die Mannschaft. „Julian ist absoluter Leistungsträger, ein Mentalitätsmonster, das dazu auch unseren Standardsituationen mit seiner Qualität eine unglaubliche Gefahr gibt“, erklärte der 49-Jährige. Entsprechend deutlich fiel auch seine Einschätzung zu möglichen Transfergerüchten aus: „Wir haben überhaupt nicht vor ihn abzugeben.“
Ryerson spielt aktuell seine statistisch stärkste Saison im BVB-Trikot. In bislang 32 Pflichtspielen kommt der Rechtsverteidiger bereits auf 14 Assists und hat damit maßgeblichen Anteil an der Offensive der Dortmunder. Seit seinem Wechsel von Union Berlin im Januar 2023 hat sich der Norweger kontinuierlich zu einem wichtigen Baustein im Team entwickelt.
Auch wirtschaftliche Gründe sollen laut Ricken keinen Verkauf notwendig machen. Trotz des frühen Ausscheidens aus der Champions League sieht der Klub keine finanziellen Zwänge. „Wir müssen deshalb nicht Spieler verkaufen“, stellte der Geschäftsführer klar.
Damit setzt der BVB ein deutliches Signal: Trotz wachsender Aufmerksamkeit aus dem Ausland soll Ryerson auch in Zukunft eine zentrale Rolle in Dortmund spielen.
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