Bitter für den BVB: Cherki-Transfer wohl vom Tisch. Foto: Ahmad Mora/Getty Images
Bereits am Samstag hatte Textor Wechselgerüchte um Cherki als „Fake News“ bezeichnet. Auch am darauffolgenden Tag beharrte der Lyon-Präsident auf seiner Meinung. Es gebe „keine Chance“, dass Cherki gehen würde, wiederholte er am Abend bei „Canal+“. Wie „Sky“ berichtet, lehnte Lyon am letzten Tag der Transferperiode eine formelle Offerte des BVB in Höhe von 22,5 Millionen Euro ab. „Wir haben das Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt und beabsichtigen nicht, mit ihnen oder einem anderen Verein zu verhandeln“, wurde Textor von Fabrizio Romano zitiert.
Auf Nachfrage von „Sky“ teilten Lyon-Offizielle mit, dass man sogar mehrere Angebote aus Dortmund abgelehnt habe. Der BVB sei einfach „zu spät dran“ gewesen, heißt es aus Kreisen des Ligue-1-Klubs. Demnach bleibt Cherki nun doch in Lyon. Dabei hieß es, der Offensivspieler dürfte den Klub per Gentlemen’s Agreement für 22,5 Millionen Euro verlassen. Dieses mündliche Versprechen hat Olympique Lyon gebrochen.
Obwohl der BVB die geforderte Summe geboten hat, hat Lyon noch keinen Ersatz für Cherki gefunden. Danach soll die Summe nicht mehr ausgereicht haben. Demnach schoss Lyon-Eigner Tuxtor am Montagnachmittag erneut gegen den BVB. „Das Angebot aus Dortmund wurde respektlos kommuniziert, lag weit unter dem Marktwert und war zeitlich schlecht gewählt“, sagte der 59-Jährige gegenüber „Sky“-Reporter Kerry Hau. Cherki werde „bis zum Ende der Saison 2024/25 ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft bleiben“, so Textor weiter.
Obwohl Borussia Dortmund trotz schwindender Hoffnungen weiterhin auf einen Transfer drängte, waren ihre Bemühungen wohl vergeblich. Die Schwarzgelben haben sich mit Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland bereits den ersten Neuzugang des Winters gesichert. Zwei weitere Transfers sollen folgen: Carney Chukwuemeka (vom FC Chelsea) und Diant Ramaj (von Ajax Amsterdam).
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