Michael Regan/Getty Images
Bei Borussia Dortmund wird über eine mögliche Rückkehr von Jadon Sancho diskutiert, doch die Pläne stoßen nicht überall auf Zustimmung. Ex-Nationalspieler Mario Basler übt deutliche Kritik an den Plänen des BVB – und stellt den sportlichen Nutzen eines solchen Transfers offen infrage.
Die mögliche Rückkehr von Jadon Sancho zu Borussia Dortmund sorgt für Diskussionen – und deutliche Kritik. Vor allem Mario Basler hält wenig von den Überlegungen des Bundesligisten, den Offensivspieler ein weiteres Mal zu verpflichten.
Der ehemalige Nationalspieler äußerte sich in seinem Podcast „Basler ballert“ klar ablehnend. „Wenn dir als Verein nichts Besseres einfällt, als einen Spieler zum dritten Mal zurückzuholen, dann sagt das schon alles. Das ist für mich kein Neuanfang, sondern Stillstand“, erklärte der Europameister von 1996. Für Basler steht fest, dass eine solche Personalie kaum zu den angekündigten Umbruchplänen der Dortmunder passt.
Tatsächlich hatte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zuletzt bestätigt, dass sich der Verein mit Sancho beschäftigt. Der Engländer könnte im Sommer ablösefrei auf dem Markt sein, da sein Vertrag bei Manchester United ausläuft. Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen bei Leihstationen wie Aston Villa gilt seine sportliche Zukunft jedoch als offen.
Basler sieht darin kein überzeugendes Signal: „Du willst einen Umbruch einleiten – und dann holst du wieder die alten Namen zurück? Das passt für mich überhaupt nicht zusammen.“ Besonders kritisch bewertet er auch die sportliche Entwicklung des Flügelspielers in den vergangenen Jahren. Zwar feierte Sancho zwischen 2017 und 2021 in Dortmund seinen Durchbruch, konnte dieses Niveau später jedoch nicht konstant bestätigen.
Für den 57-Jährigen ist klar, worauf es stattdessen ankommt: „Wenn du oben angreifen willst, brauchst du Spieler, die dich besser machen – und nicht welche, bei denen du hoffst, dass sie wieder dahin kommen, wo sie mal waren.“ Zudem erinnerte Basler daran, dass Sancho den Verein einst im Streit verlassen habe: „Und jetzt soll er plötzlich wieder die Lösung sein?“
Die Diskussion zeigt: Eine mögliche Rückholaktion des 26-Jährigen bleibt umstritten – sowohl sportlich als auch strategisch.
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