Rocco Reitz: Verlässt er schon bald Borussia Mönchengladbach? Foto: Maja Hitij/Getty Images
Seit der Entlassung Gerardo Seoanes steht mit Eugen Polanski ein altbekanntes Gesicht an der Seitenlinie. Nach rund sieben Wochen als Interimstrainer bekam er einen Vertrag bis Sommer 2028 aufgrund guter Ergebnisse. Zwischenzeitlich blieben die Fohlen unter ihm sogar fünf Spieltage ungeschlagen. Mittlerweile ist der Aufwind allerdings vorüber und Polanskis Punkteschnitt liegt bei einem Punkt pro Spiel als offizieller Trainer.
Zweifelsohne haben die Gladbacher unter dem ehemaligen Trainer der zweiten Mannschaft wichtige Siege geholt. Besonders die drei Siege gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Teams aus St. Pauli, Mainz und Köln könnten zum Saisonendspurt eine enorme Rolle spielen. Genau diese Gegner warten wieder in den nächsten drei Spielen.
Auf der Pressekonferenz sprach der 39-Jährige von „positiver Anspannung“ im Bezug auf das morgige Spiel gegen St. Pauli. Fünf der nächsten sechs Spiele sind gegen direkte Abstiegskontrahenten. Von daher werden die kommenden Wochen auch für seine Zukunft nicht unmaßgeblich. Auf der PK stärkt ihm Rouven Schröder jedoch den Rücken und versichert, dass keine Trainerdiskussion stattfinde. Solange man die anstehenden Aufgaben einigermaßen Souverän meistert, wackelt der Trainerstuhl also wohl nur minimal.
Auch bei Eigengewächs Rocco Reitz bahnt sich scheinbar ein Abgang an. Dieser könnte besonders schmerzlich werden, da damit eine große Identifikationsfigur wegfallen würde. Ausgerechnet führt die heißeste Spur zu RB Leipzig. Ein Verbleib von Reitz über den Sommer hinweg sei „sehr, sehr unwahrscheinlich“, so Schröder auf der PK.
Laut Sky sind die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten und man spreche nur noch über die Ablöse, die erwartungsgemäß wohl bei ungefähr 20 Millionen Euro landen soll. Ganz überraschend ist der Weg zu den Sachsen nicht, denn Reitz ist bei der Beraterfirma Sports360 GmbH, zu deren bekanntesten Spielern auch drei Leipziger, Ezechiel Banzuzi, Benjamin Henrichs und Ridle Baku, zählen.
Damit würde man natürlich ein Aushängeschild abgeben. Dennoch: Aus den eigenen Reihen kommen bereits weitere Hoffnungsträger nach. Der Cheftrainer zeigte sich beeindruckt von dem jungen Wael Mohya. Mit 17 Jahren, zwei Monaten und drei Tagen wurde er gegen den FC Bayern zum jüngsten Gladbacher Torschützen. Polanski, und sicherlich alle, die es mit dem VfL halten, hoffen, dass er diesen Schwung mit in den Abstiegskampf mitnimmt, besonders in den wichtigen Wochen, die bevorstehen.
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