Borussia Mönchengladbach

Ginter nach Comeback-Sieg: „Ich glaube nicht, dass in der Kabine jetzt jemand vom Titel träumt“

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Die Borussia aus Gladbach ist die positive Überraschung der laufenden Bundesliga-Saison. Auch im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen konnte man sich wieder mal die drei Punkte sichern und grüßt weiter von der Tabellenspitze. Endlich wieder mit von der Partie war Matthias Ginter. Mit dem „kicker“ sprach er über seine persönliche Situation und die seines Klubs.

Meistertitel fehlt Ginter noch

In der persönlichen Erfolgs-Vitrine von Matthias Ginter hat sich in seiner Karriere schon einiges angesammelt. Neben dem Weltmeister-Titel 2014 gehört auch der Gewinn des DFB-Pokals in die Liste. Vergeblich sucht man allerdings die Auszeichnung als „Deutscher Meister“. Ein Titel nach dem die Borussia dieses Jahr überraschend greifen könnte.

„Ich glaube nicht, dass in der Kabine jetzt jemand vom Titel träumt oder anfängt, eine Meisterfeier zu planen“, relativiert Ginter den Höhenflug seines Teams. Tatsächlich ist es bis zum Gewinn noch ein langer Weg. Man hat gerade mal ein Viertel der Saison hinter sich. Trotzdem weiß auch Ginter die Leistungen der Kollegen zu schätzen: „Eine Eintagsfliege ist es nach zehn Spieltagen natürlich auch nicht mehr“.

Gladbach hält auch gegen Leverkusen stand

Die vergangene Partie bei Bayer Leverkusen war auch gleichzeitig das Comeback des Innenverteidigers. Denn aufgrund einer Schulterverletzung fehlte er den „Fohlen“ in drei Partien. „Es sollte jetzt eigentlich auch nichts mehr passieren. Alles hält. Alles ist gut“, gab er jetzt grünes Licht nach seiner Rückkehr auf dem Platz.

Die Comeback-Partie war für den 25-Jährigen gleich mal ein heißer Test. Denn gegen die starke Leverkusener Offensive war der Verteidiger direkt gefordert und konnte sich nicht entspannt einspielen. Nach der Pausen-Führung wuchsen auch die Offensiv-Bemühungen der Gastgeber. „Es war klar“, äußert sich Ginter bezüglich des erhöhten Drucks der Bayer-Elf in Durchgang zwei. Doch die Gladbacher und Ginter hielten dem Stand und feiern den nächsten „Dreier“ in der Bundesliga.

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