Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Die Hinrunde verlief für Borussia Mönchengladbach äußerst zufriedenstellend. Mit dem neuen Trainer Marco Rose war man auf Anhieb erfolgreich. In der bald beginnenden Rückrunde hat man sogar realistische Chancen auf die Meisterschaft. Im Gespräch mit „Fohlen-Hautnah“ sprach Abwehrspieler Jordan Beyer über Marco Rose, seine Einsatzzeiten und die Meisterschafts-Träume.
Neben dem aufregenden Jahr 2019 für Borussia Mönchengladbach, hat auch Jordan Beyer ein durchaus erlebnisreiches Jahr hinter sich gebracht. Nach dem Debüt bereits in der letzten Saison für die Borussia, folgte ein Trainer-Wechsel von Dieter Hecking zu Marco Rose. Unter Rose musste sich Beyer erstmal erneut beweisen. Auch für die U21-Nationalmannschaft debütierte der Youngster.
Nachdem nun im Winter schon Andreas Poulsen und Julio Villalba die Mannschaft verlassen hatten, war auch ein Wechsel von Beyer zum Thema geworden. Jedoch nicht wirklich für die Geschäftsführung der „Fohlen“. Denn Rose und Max Eberl planen weiter mit dem 19-Jährigen, sodass er auch in der Rückrunde der Saison zum Kader gehören wird. „Es freut mich natürlich, dass Borussia auf mich setzt und mir vertraut“, zeigt sich Beyer stolz über das Vertrauen in ihn als Spieler.
Bisher setzte sein Trainer aber eher sporadisch auf ihn. Lediglich dreimal stand er in der Bundesliga-Saison auf dem Platz. „Natürlich möchte ich mehr spielen als in der Hinrunde, aber in der Rückrunde wird es schwer“, weiß Beyer seine Situation einzuordnen. Kritik am Trainer gibt es von seiner Seite aber gar keine. Denn Rose hat sich in der Mannschaft ein gutes Standing erarbeitet, auch bei den Reservisten: „Er ist sehr kommunikativ, auch mit uns jungen Spielern. Wenn man etwas hat, kann man immer zu ihm gehen. Er ist da sehr offen und ehrlich, das finde ich sehr gut“.
Durch seine Flexibilität in der Defensive darf der 19-Jährige weiter auf seine Chancen hoffen. Hoffen darf auch die Borussia selbst. Nach der überraschenden Hinrunde hat man in der restlichen Spielzeit noch alle Chancen, um ins Titel-Rennen einzugreifen. Lediglich zwei Punkte liegt man tabellarisch hinter Herbstmeister RB Leipzig. „Wir versuchen einfach jedes Spiel zu gewinnen und schauen dann, wofür es am Ende reicht. Wenn wir so weitermachen wie in der Hinrunde, wer weiß wo das hinführen kann“, zeigt sich Beyer optimistisch, dass seine Truppe an die starken Leistungen anknüpfen kann.
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