Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Hannes Wolf will mithilfe seines ehemaligen Förderers Marco Rose sich in der Bundesliga etablieren. Im Interview mit mehreren Journalisten im Gladbacher „Borussia-Park“ hat er sich freudig über die Spielweise der Borussen gezeigt.
Wenn man sich die bisherigen Klubs von Hannes Wolf anschaut, wirkt es wie ein passender Karriere-Zweig. Denn zum einen folgte Wolf dem Beispiel vieler Talente, die ihren Weg aus Salzburg von Red Bull nach Deutschland zu RB Leipzig wagten. Andererseits vereinen sich in diesem Sommer Ex-Trainer bzw. Ex-Spieler miteinander. Wolf hätte wohl schon mit Rose vor einem Jahr nach Gladbach gehen können. Doch der Österreicher entschied sich für RB.
Der schnelle Durchbruch blieb aus. Auch durch Verletzungen wurde Wolf kaum Teil des Kaders. Nur fünfmal lief er für die Leipziger in der Bundesliga auf. Lediglich 53 Spielminuten wurden ihm dabei zuteil. Die Chance sich in Gladbach neu zu sortieren, kam wie gerufen. „Ich hatte gleich zu Beginn ein Gespräch mit Marco Rose, in dem er mir seinen Ansatz hier in Mönchengladbach erklärt hat, der tatsächlich ein wenig anders ist, als in Salzburg oder Leipzig. Vom Pressing ist das schon unterschiedlich. Der Trainer kennt mich gut, gibt mir viele Dinge mit auf den Weg und weiß, wann er mir was sagen muss. Ich würde schon sagen, dass er eine Art Mentor für mich ist“, erklärt er die Rolle die Trainer Rose spielte.
Neben den menschlichen Überschneidungen, spielt auch die geplante Spielweise der Borussia Wolf in die Karten: „Das Spiel mit wenigen Ballkontakten, und schnellem Umschalten direkt in Richtung Tor, das liegt mir mehr, und das gefällt mir sehr an Marco Roses Spielweise. Deshalb glaube ich auch, dass das hier passen wird“. Für das Konzept, welches der kommende Champions League-Teilnehmer aufbietet, braucht es an einigen Stellen Qualität. Einerseits setzt Rose auf intensives Pressing und allgemein ein hohes Tempo. Zudem aber auch auf ein sauberes Passspiel und Spieler die fähig sind, tiefe Räume zu bespielen. Für seine Art Fußball zu spielen, sieht sich Wolf genau richtig aufgehoben: „Es ist so eine Mischung aus Einstellung und Spielerischem. Dass ich am liebsten auf der Zehnerposition agiere, hat sich über die Jahre so entwickelt. Am Anfang war ich eher Stürmer oder Flügelstürmer. Mittlerweile fühle ich mich auf der zentralen Offensiv-Position am wohlsten, aber ich kann auch auf der „Acht“ spielen oder im Sturm. Ich denke, ich bin eher ein unangenehmer Gegenspieler, da meine körperliche Statur es erfordert, dass ich eigentlich immer auf Spannung bin“, beschreibt er sich selbst, passend zur Borussia.
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