Borussia Mönchengladbach

Gladbach vor Augsburg: „Müssen ihre Stärken kennen“

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Am Sonntag trifft Borussia Mönchengladbach im heimischen Stadion auf den FC Augsburg zum ersten Pflichtspiel des Jahres. Für den Tabellenzwölften bedeutet es, mit Vorsicht in die Partie zu gehen und auf Intensität zu setzen.

Personal: „Werden nichts überstürzen“

Zuerst zum Personal: Gladbach-Trainer Eugen Polanski wird zum Start ins neue Jahr ein Großteil seines Kaders zur Verfügung stehen. Fehlen werden lediglich die Langzeitverletzten Tim Kleindienst, Nathan Ngoumou und Robin Hack. Torwarttalent Pereira Cardoso hat sich kurzfristig krankgemeldet. Dennoch betont der Coach, dass „der Trainingsplatz voll [ist]“. Bei den Verletzten gibt er Entwarnung: „Der Reha-Plan läuft bei allen dreien so, wie wir es uns das vorgestellt haben“.

Im Heilungsprozess gab es bei Kleindienst und Hack Rückschläge, die zur Vorsicht mahnen, mit der Begründung, man wolle nichts überstürzen. Offensivmann Franck Honorat ist topfit, nachdem er während seines Winterurlaubs mit einem Reha-Arzt zusammengearbeitet hat, so Polanski. Abgesehen von den Verletzten, senkte Polanski die Hoffnungen auf ein Startelfdebüt des japanischen Neuzugangs Kota Takai, wobei er für „etwas Zeit“ plädierte.

Gladbach will auf Intensität setzen

Das Spiel gegen Augsburg wird hart, glaubt Polanski, denn die Fuggerstädter spielen unter Trainer Manuel Baum einen „sehr intensiven Fußball“. Auf Spielerseite hob er Alexis Claude-Maurice und Fabian Rieder aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten hervor.

Doch der Fokus von Polanski bleibt auf seinen Gladbachern, die die Stärken der Augsburger kennen müssen, aber auch die eigenen „über 90 Minuten auf den Platz bringen“ sollen. Konstanz sieht er als den Schlüssel für ein erfolgreiches Spiel. Angesprochen auf die Erwartungen an sein eigenes Team forderte er: „Über 90 Minuten ein gutes, intensives Spiel machen, von Anfang an aktiv sein, die Intensität mitbestimmen und mutig agieren.“

„Wir wollen den nächsten Schritt machen“

Mit dem Spiel gegen Augsburg beendet Gladbach ihre Hinrunde, die schwach begann, einen Trainerwechsel beinhaltete und nun auch ein starkes Comeback. Für Polanski, der nach drei Bundesliga-Spieltagen interimsmäßig übernahm und im November zum Cheftrainer befördert wurde, ist weniger der endgültige Tabellenplatz entscheidend, da „wir das nicht komplett beeinflussen können“. Mentalität und die DNA des Spiels stehen für ihn im Vordergrund, dort erhoffe er sich eine positive Weiterentwicklung. Außerdem glaubt er an eine spielerische Verbesserung.

Gladbach hätte vor der Winterpause gute Ansätze gezeigt, so Polanski. Gegen die konterstarke Mannschaft der Augsburger wird diese Qualität direkt auf die Probe gestellt.

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