Nur wenige Tage zurück: Gladbach fällt Entscheidung zu Cvancara

Erst vor wenigen Tagen kehrte Tomas Cvancara zu Borussia Mönchengladbach zurück. Nach seiner Leihe zu Antalyaspor, die aufgrund von Fehlern des türkischen Vereins vorzeitig abgebrochen wurde, scheint jedoch auch die Zeit bei den Fohlen vorerst beendet.
Cvancara kein Teil des Mannschaftstrainings
Der tschechische Stürmer wurde am Dienstag vom Mannschaftstraining der Borussia freigestellt. Seine Rückkehr zum Bundesligisten sollte für Cvancara eigentlich eine Erlösung sein: Im Sommer kam es zum Leihwechsel in die Türkei – bei Antalyaspor beendete der Stürmer die Leihe aus eigener Entscheidung vorzeitig, da Gehaltszahlungen ausblieben. Unter dem neuen Trainer Eugen Polanski sollte Cvancara im Winter eine zweite Chance erhalten.
Nach nur wenigen Tagen in der Wintervorbereitung teilte Mönchengladbach dem Stürmer jedoch mit, dass er keine Zukunft mehr bei den Fohlen habe. Damit ist für den neunmaligen Nationalspieler das Kapitel Mönchengladbach nach gerade einmal einer Woche beendet. Beide Seiten erhoffen sich nun, schneller einen neuen Abnehmer zu finden.
Als neuer Hoffnungsträger gekommen
Zu Beginn seiner Zeit bei der Borussia galt Cvancara als Hoffnungsträger: Nach den Abgängen von Breel Embolo und Marcus Thuram hoffte man, in ihm den Stürmer gefunden zu haben, der den Verein zurück ins europäische Geschäft führen könnte. Doch der 25-Jährige konnte die Erwartungen nie erfüllen. Im Sommer 2023 war Cvancara für 10,5 Millionen Euro von Sparta Prag nach Mönchengladbach gewechselt. In 54 Spielen für die Borussia erzielte er lediglich acht Tore und bereitete zwei weitere vor – eine ernüchternde Bilanz.
Wie genau Mönchengladbach nun mit dem Stürmer verfährt, ist noch unklar. Fest steht: Die Fohlen wollen möglichst schnell einen neuen Angreifer verpflichten. Denkbar ist sowohl eine erneute Leihe bis zum Sommer als auch ein direkter Verkauf. Sicher ist auch, dass die investierten 10,5 Millionen Euro nicht mehr vollständig zurückgeholt werden können – sein Marktwert liegt angesichts der Leistungen und der verbleibenden Vertragslaufzeit nur noch bei etwas über zwei Millionen Euro.



