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Borussia Mönchengladbach

Polanski widerspricht Kritik nach Mönchengladbach-Klassenerhalt

Gestern Abend konnte Borussia Mönchengladbach den Klassenerhalt sichern. Aufgrund St. Paulis 1:2 Heimspiel-Niederlage besiegelte der 1:0 Sieg im Borussen-Duell ein weiteres Jahr Erstklassigkeit. Danach bezog Eugen Polanski zudem Stellung zur Kritik in der letzten Wochen.

„Nicht alles falsch“

Gestern war an erster Stelle ein Grund zur Freude: Gladbach machte zu Hause eine gute Partie gegen Borussia Dortmund, die allerdings auch nicht den engagiertesten Eindruck machten. Spät belohnte Haris Tabakovic die Fohlen nach einem perfekten Steckpass von Rocco Reitz mit dem 1:0 zum Klassenerhalt. Eine vermeintliche Abseitsstellung bremste kurz die Euphorie, bevor der VAR das Tor schlussendlich gab.

Danach gibt sich Polanski natürlich ebenfalls sehr glücklich über den Klassenerhalt, hadert aber auch mit Kritikern und der Presse. Er erzählt, dass er mittlerweile aufgehört habe, die Presse zu verfolgen, weil er mit Halbwahrheiten unzufrieden sei und den Fokus nur auf die Kabine legt. Des Weiteren missfällt ihm die negative Haltung: „Wir haben vor dem Spiel aus fünf Partien viermal nicht verloren, aber alle haben nur darüber geredet, dass wir fünfmal nicht gewonnen haben.“

Nachvollziehen kann er die Kritik in Teilen dennoch, da es natürlich am Niederrhein andere Ansprüche gibt, als knapp die Klasse zu halten. Wie es weiter geht, müsse man jetzt schrittweise gemeinsam erarbeiten, sagt der Cheftrainer und fügt hinzu: „Ich mache sicher nicht alles richtig, aber auch nicht alles falsch.

Polanskis Zahlen bei Mönchengladbach

Am 15.09.2025 übernahm Polanski den Trainerposten von Trainer Seoane, der nach einem 4:6 gegen Eintracht Frankfurt am fünften Spieltag gehen musste. Ab dem 18.11.2025 durfte er dann als festangestellter Trainer agieren. Dieser Vertrag läuft offiziell noch bis zum 30.06.2028.

In seinen 29 Bundesliga-Spielen an der Seitenlinie kommt der 40-Jährige auf einen Punkteschnitt von 1,17, gewann acht Spiele, verlor elf und kam auf zehn Unentschieden. Unter ihm hat die Borussia 32 Tore erzielt, 38 Gegentore kassiert und damit eine Differenz von -6.

So hat er die höchste Priorität, die Sportchef Rouven Schröder ausgegeben hat, den VfL „über den Strich zu führen“ seit gestern offiziell erfüllt. Ob die Zusammenarbeit auch nach der Sommerpause weitergeht, will man in aller Ruhe gemeinsam ausdiskutieren.