Hat bei Gladbach eine ungewisse Zukunft: Haris Tabakovic. (Photo by Lars Baron/Getty Images)
Obwohl er sich in einem Interview ziemlich unaufgeregt dazu äußerte, ist Haris Tabakovic nicht wirklich zufrieden damit, dass Borussia Mönchengladbach noch keine Transfer-Gespräche mit ihm führt. Noch ist er von der TSG Hoffenheim an Gladbach ausgeliehen, aber das Interesse aus dem Ausland nimmt zu.
Dass man sich mit einem Transfer des Bosniers noch nicht auseinandersetzt, liegt keinesfalls an ihm. Mit elf Toren und zwei Vorlagen in der Liga ist er der Topscorer der Fohlen. Allerdings wird die Borussia diesen Sommer bislang nur rund fünf Millionen Euro zur Verfügung haben, trotz Reitz-Transfer. Das ist laut Sportchef Rouven Schröder auch der Grund für die Funkstille.
Zum Sommer kehrt der 31-Jährige also zunächst zur TSG zurück. Ob er dort neben Spielern wie Andrej Kramaric, Fisnik Asllani und Tim Lemperle eine große Rolle spielen könnte, wäre erstmal fragwürdig.
Vielleicht braucht er sich darüber auch gar keine Gedanken zu machen: Einige Klubs außerhalb der Bundesliga haben bereits Interesse angemeldet. Schon vor ein paar Tagen sickerte durch, dass OSC Lille wohl ein Auge auf ihn geworfen haben soll (mehr dazu hier).
Zudem berichtet die Bild jetzt, dass es auch Interessenten von der Insel geben soll. Leeds United soll die Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt haben. Der 15. in der Premier League wäre, sowie auch OSC Lille, durchaus imstande, die angepeilte Ablöse von fünf Millionen zu zahlen. Prinzipiell fühlt Tabakovic sich wohl bei der Borussia. Aber besonders mit einer Rückkehr von Tim Kleindienst und den finanziellen Nöten stehen die Zeichen momentan eher auf Abschied.
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