Bundesliga

Bundesliga-Abstiegskampf spitzt sich zu: Wer hat die besten Chancen?

Noch 13 Spieltage sind es in der Bundesliga bis zum Saisonende. Obwohl man in diesem Zeitraum noch 39 Punkte sammeln kann, lässt sich bereits deuten welche Mannschaften am ehesten um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Derzeit rangieren Bremen (17 Punkte) und Paderborn (16 Punkte) auf dem vorletzten beziehungsweise letzten Tabellenplatz. Aufgrund des besseren Torverhältnisses steht Düsseldorf auf dem Relegationsplatz. Bis zum sicheren Ufer auf den 1. FSV Mainz 05 sind es immerhin nur vier Zähler Rückstand. Es bleibt spannend, welche Mannschaften am Ende über dem Strich stehen oder möglicherweise noch unten rein rutschen.

Paderborn ist noch längst nicht abgestiegen

Als ein heißer Abstiegskandidat wurde vor der Saison bereits der Aufsteiger aus Paderborn bezeichnet. Obwohl das Team von Trainer Steffen Baumgart seit Bundesligastart unten drin steckt, hat der SC weiterhin gute Möglichkeiten die Klasse zu sichern. Gerade einmal einen Punkt Abstand auf den Relagationsplatz sind zu schaffen. Immerhin konnte der Aufsteiger in den letzten acht Ligaspielen elf Punkte holen. Baumgart hingegen möchte noch nicht auf die Punkte schauen. „Ich mache jetzt nicht den Taschenrechner auf und sage, wo wir Punkte sammeln müssen. Wir spielen gegen Hertha wieder mit Vollgas und ganz viel Freude nach vorne“, erklärte der 48-Jährige in Hinblick auf das kommende Bundesligaspiel seiner Mannschaft. Vor allem in den kommenden Wochen muss Paderborn punkten, falls es mit dem Klassenerhalt klappen soll. Die nächsten Gegner des Bundesligisten sind Berlin, Bayern, Mainz, Köln und Düsseldorf.

Bremen steht vor schweren Wochen

Ganz andere Ambitionen hatte eigentlich Werder Bremen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt im letzten Jahr nur knapp die Teilnahme an der Europa League verpasste, steht Werder derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz. Der Erfolg im DFB-Pokal-Achtelfinale über Borussia Dortmund sollte dem Team eigentlich den erhofften Aufschwung für die Bundesliga geben. Am darauffolgenden Spieltag verlor man erneut gegen Aufsteiger Union Berlin (0:2), weshalb sich die Krise des SVW noch einmal verschärft hat. Ob der Vorletzte in den kommenden Wochen die nötigen Punkte sammelt, ist jedoch unklar. Immerhin muss das Team als nächstes gegen Leipzig, Dortmund, Frankfurt, Berlin und Leverkusen spielen. Bis auf Berlin sind das alles Vereine, die derzeit um eine europäische Teilnahme kämpfen.

Kann Düsseldorf unter Uwe Rösler den direkten Klassenerhalt sichern?

Punktgleich mit Bremen ist Fortuna Düsseldorf. Seit zwei Spieltagen übernimmt Trainer Uwe Rösler das Kommando an der Seitenlinie, nach dem Rauswurf von Friedhelm Funkel. Unter dem 51-Jährigen sammelte der Abstiegskandidat zwei Punkte – auch wenn das auf den ersten Blick nicht viel ist, geht die Leistungskurve der Fortuna auf jeden Fall nach oben. Im kommenden Ligaspiel gegen Gladbach möchte sich Rösler keineswegs verstecken. „Wir sind gewillt, selbst das Spiel zu gestalten und anzugreifen. Ich bin der Meinung, dass man versuchen sollte, das Heft immer in die eigene Hand zu nehmen“, lautet die Marschroute des ehemaligen Bundesligaspielers. Nach dem Gladbach-Spiel lauten die kommenden Gegner Freiburg, Berlin, Mainz, Paderborn und Köln.

In den nächsten Wochen wird sich letztlich zeigen, ob die Abstiegskandidaten sich retten können. Mainz (21 Punkte), Berlin (23) und Köln (23) sind ebenfalls noch lange nicht gerettet.