Bundesliga

FC Bayern gegen BVB: 5 Top-Fakten

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Am Samstag ist es wieder soweit. Nachdem die Bayern die letzten 8 Bundesliga-Heimduelle gegen den BVB (seit 2014) alle gewonnen haben, ist man ja vorsichtig, was die Chancen des BVB in München angeht. Und doch sind die Vorzeichen diesmal etwas anders. Immerhin geht der BVB als Tabellenführer und in wirklich guter True Form ins Duell, während der FC Bayern nicht unbedingt vor Selbstvertrauen strotzt nach den letzten Spielen und dem Rauswurf von Coach Julian Nagelsmann. Glaubt man den „Bookies“, dann ist das Titelrennen aber längst nicht so knapp wie der Tabellenstand…

Das Portal Fussballdaten.de zeigt die Titel-Chancen der beiden Global Player im deutschen Fußball vor dem direkten Duell am Samstagabend in der Allianz Arena und nennt 4 weitere Top-Fakten zum absoluten Spitzenspiel der Bundesliga.

„Deutscher Meister? Wir können das schaffen“, sagte BVB-Neuzugang Karim Adeyemi der W. A. Z., „aber natürlich wissen wir, wo wir herkommen und dass wir im Dezember noch neun Punkte Rückstand hatten.“

Aber ist der BVB wirklich reif für das Gipfeltreffen und für den Titel? Die „Bookies“ sehen den Wachtwechsel nach 10 Meistertiteln für den FC Bayern in Folge offenbar auch dieses Mal nicht.

72 Prozent

Unabhängig von der Verpflichtung des ehemaligen Dortmund-Trainers Thomas Tuchel (49) bei Bayern München bleibt der Rekordmeister klarster Titel-Favorit.

  • 72 Prozent Meister-Wahrscheinlichkeit sind ernüchternd für die BVB-Fans und für alle, die sich nach 11 Jahren (verdienter) Bayern-Dominanz und nach dem legendären „Double“ der Borussia mit Jürgen Klopp einen anderen Meister wünschen. Dass Borussia Dortmund die Bayern-Phalanx durchbricht und nach enttäuschender Vorrunde doch noch die Schale holt, diese Chance liegt bei nur 24 Prozent.
  • Als der BVB das letzte Mal mit sogar 2 Punkten Vorsprung als Tabellenführer nach München reiste, zerschlugen sich sämtliche Titel-Träume in Schwarz-Gelb. Und zwar brutal.

„Mia san Mia“ rules hieß es am 6. April 2019, Bayern fertigte den Spitzenreiter aus Dortmund souverän mit 5:0 (4:0) ab – das größte Spiel unter der Regie von Trainer Niko Kovac (51).

13 Punkte

  • Der größte Punkte-Abstand pro BVB waren 2010/2011 satte 13 Zähler Vorsprung für die Borussia. Die Bayern glaubten ungeachtet dieser Zahl noch an die Titelverteidigung – und wurden am 26. Februar 2011 komplett entzaubert – 1:3. Klopps Brille wurde beim Jubel zertrümmert.
  • Ein Punkt vor dem BVB, das war die Ausgangslage für die Bayern vor dem Spiel am 7. April 2001. 3 Platzverweise, davon zwei für „Cheffe“ Stefan Effenberg und Weltmeister Bixente Lizarazu und ein Freistoß in der Nachspielzeit an den Innenpfosten von BVB-Regisseur Tomas „Schnitzel“ Rosicky konnten die Bayern nicht von der Spitze holen.

Dortmund – und auch Erzrivale S04 am letzten Spieltag – verzweifelten an der in vielen wichtigen Spielen nicht zu übertreffenden Bayern-Mentalität.

Am Samstag ist es umgekehrt: Thomas Tuchel könnte die Bayern – bei dann 2 Zählern Vorsprung – wieder zurück in den Fahrersitz bringen.

  • Die Statistik zeigt allerdings einen Makel des Erfolgstrainers (u. a. Champions-League-Sieger 2021 mit Chelsea, 2-mal frz. Meister mit PSG, DFB-Pokalsieger mit Dortmund 2017). Tuchel war in der Bundesliga noch nie später als am 9. Spieltag Tabellenführer…

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