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Bundesliga

Welche Teams haben die meisten deutschen Spieler?

Bundesliga Deutsche Spieler

Aus der Serie „Seien Sie nicht so Deutsch!“ (Musical Das Wunder von Bern) – Bayer Leverkusen hat auch nach dem Spiel beim SC Freiburg (3:2) am Sonntagnachmittag und vor der Länderspielpause die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte fest im Visier. Doch wie „deutsch“ ist Bayer 04 eigentlich? Das Portal Fussballdaten.de blickt – mit Material von SPORT BILD (aktuelle Ausgabe)– auf die deutschen Profis der 18 Klubs.

Viel „deutscher“ als der 1. FC Heidenheim kann ein Bundesliga-Team aktuell nicht sein. Die Mannschaft von der Ostalb, die dem BVB ein 0:0 abrang und gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen nur mit 1:2 verlor, weil man bei Bayer, wie es Keeper Lukas Hradecky formulierte, „die Arbeitshosen angezogen“ (auch das klingt irgendwie deutsch…) hatte, kommt auf den höchsten Anteil an deutschen Profis.

19 Spieler im Team von Rekord-Trainer Frank Schmidt (seit 2007 im Amt) sind aus Deutschland bzw. haben einen deutschen Pass.

Das macht eine Quote von 90,4 Prozent und ist Liga-Bestwert.

Und nicht nur das! Schmidt gibt „den Deutschen“ auch prozentual gesehen die meisten Spielminuten. Jan-Niklas Beste und Co. standen in 24.431 Minuten auf dem Rasen, das ist mit 90,21 Prozent die mit Abstand beste Quote der Bundesliga.

Platz 17 mit 18 Deutschen

18 deutsche Spieler hat der 1. FC Köln in seinen Reihen, doch Davie Selke (5 Tore) und der in Hamburg geborene Deutsch-Kongolese Faride Alidou (4 Treffer) stecken anders als die Heidenheimer tief im Abstiegskampf. Bei einer Quote von 69,2 Prozent an deutschen Spieler liegen die Kölner knapp vor Schlusslicht Darmstadt 98.

Bei Trainer Torsten Lieberknecht (50) wird im gern Mannschaftsbus auch mal Howard Carpendale („Isch freu misch riesisch“) aufgelegt, nicht nur „Samstagnacht“. Die Stimmung ist gut. Leider konnten 20 Spieler mit deutschem Pass die „Lilien“ nicht stabilisieren.

Die „goldene Mitte“ in diesem Ranking belegt Werder Bremen. 14 der 28 Spieler von Trainer Ole Werner kommen aus Deutschland und sie liegen nach Einsatzminuten mit 53,7 Prozent auf Rang 6.

Und damit knapp hinter dem BVB. Borussia Dortmund, dessen deutsche Nationalspieler von DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann für die kommenden Spiele bis auf Niclas Füllkrug allesamt außen vor blieb, hat 16 deutsche Stars unter Vertrag. Das ist ein Anteil von 51,6 Prozent und Rang 09.

Deutsche Spieler: Bayern nur  bei 37 Prozent

Die Dortmunder stehen in dieser Rangliste dennoch vor dem FC Bayern. Die Münchner haben 10 deutsche Spieler im Kader, das macht einen Prozentsatz von 37,0 Prozent aus – bei 43,4 Prozent Einsatzquote.

Für die Bayern bedeutet das in der „Deutschland-Profi-Tabelle“ nur Platz 14.

Ganz hinten ist möglicherweise der neue Deutsche Meister. Aber: Bayer Leverkusen ist a) noch lange nicht durch und b) spielt die „Werks-Elf“ fast ohne Deutsche: Nur 5 Profis!

Das ist mit 20,8 Prozent die schlechteste Quote. Robert Andrich, Jonas Hofmann, Jonathan Tah und Florian Wirtz (traf in Freiburg zum 0:1), die Stammspieler, kommen nur (Freiburg-Spiel nicht eingerechnet) auf 7.163 Einsatzminuten (26,8 Prozent).

Beste Bayer-Torjäger sind mit dem Nigerianer Victor Boniface, dem spanischen Neu-Nationalspieler Alejandro Grimaldo und dem Niederländer Jeremie Frimpong drei Legionäre.

Nur Wolfsburg (Deutschland-Quote: 33,3 Prozent / Rang 15) setzt seine Inlandsprofis noch seltener ein: 6.847 Minuten (24,89 Prozent).

Das ist – wie bei vielen anderen Zahlen in dieser Saison bei den „Wölfen“ – ein schmaler Wert.

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