Bundesliga

Tore: Liga-Stars um Kane und Co. treffsicher wie seit fast 40 Jahren nicht

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Das Freitagsspiel des 8. Spieltages – BVB gegen Werder Bremen 1:0 (0:0) brachte keine Tor-Flut, doch insgesamt zeigt sich die Bundesliga in Tor-Laune wie seit fast 40 Jahren nicht mehr.

Das veranschaulichte das Kicker-Sportmagazin (Donnerstag-Ausgabe) im Vorfeld des 8. Spieltags. Nach 7 Partien hatten die Bundesliga-Spieler um Top-Torjäger Serhou Guirassy vom VfB Stuttgart (13 Treffer), Harry Kane vom FC Bayern (8 Buden) und Co. bereits 222-mal genetzt.

Das ist der viertbeste Wert in der Bundesliga insgesamt. 1983/84 lag die Tor-Anzahl nach 7 Spielrunden bei 225 Buden (3,51 Treffer pro Spiel am Saisonende).

In Rekord-Tor-Laune waren der spätere Schützenkönig Klaus Allofs (1. FC Köln), Rudolf (Rudi) Völler von Werder Bremen, Siggi Reich von Arminia Bielefeld und das am 1. Juli 2023 verstorbene Schalke-Idol Klaus „Boxer“ Täuber in der Saison 1984/85. Nach 7 Spieltagen gehörten sie zu den Bundesliga-Spielern, die für 240 Tore (3,51 pro Spiel) verantwortlich zeichneten.

  • Borussia Mönchengladbach sorgte am 11. Oktober 1984 mit dem 10:0 gegen Absteiger Eintracht Braunschweig für das bis heute letzte zweistellige Bundesliga-Ergebnis.

3,52 Treffer

  • 3,52 Tore sind in dieser Saison pro Spiel gefallen – das ist Bestwert unter den 12 stärksten Ligen in Europa.
  • Nach der Bundesliga gibt es in der Schweizer Liga die meisten Törli im Schnitt, 3,17. In 58 Partien der Super League fielen allerdings nur 184 Tore.
  • 259-mal ließen es Robert Lewandowski vom FC Barcelona und ihre Kollegen in Spaniens La Liga krachen, das ist die höchste Tor-Anzahl in Europas Top-12-Ligen.

Blickt man nun auf die einzelnen Bundesliga-Klubs, verwundert die Tor-Flut kaum.

  • Aufsteiger Darmstadt 98 hat nach 7 Spieltagen 12-mal angeschrieben – so viele Treffer generierten die „Lilien“ in 5 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit noch nie.
  • RB Leipzig blieb zwar im letzten Spiel vor der Länderspiel-Pause gegen den VfL Bochum torlos, doch 16 Buden aus 7 Partien sind für die „Roten Bullen“ eingestellter Bundesliga-Rekord, so oft rappelte es in Leipzig nur 2018/2019 bei gleicher Spiel-Anzahl in der Dose.
  • Bayer Leverkusen lieferte den besten Start seiner 45-jährigen Bundesliga-Historie und mit 23 Treffern auch die höchste eigene Tor-Anzahl zu diesem Zeitpunkt.
  • Die Liga kurz und klein schießt der VfB Stuttgart – 22 Tore sind Vereinsrekord für die Schwaben in 57 Bundesliga-Jahren.
  • Und was wäre eine Tor-Statistik ohne den FC Bayern? Der Rekordmeister hat bislang 23-mal getroffen, das ist der viertbeste Wert für die traditionell offensivstarken Münchner nach 7 Spielen.
  • Ihr Rekord datiert aus der Saison 2020/2021 mit 27 Toren, am Ende brach Robert Lewandowski (41 Tor-Erfolge) den 40-Treffer-Allzeitrekord von Bayern-Bomber Gerd Müller (†2021) aus der Saison 1971/72.

„Da braucht es nur wenig Fantasie“

„Harry Kane spielt genau so, wie ich ihn erwartet hatte“, schrieb Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kuntz in einer Kicker-Kolumne (Donnerstag), „aber auch der gute Start von Victor Boniface überrascht mich nicht (…) Was da noch möglich ist, da braucht es nur wenig Fantasie, um das Offensiv-Herz hüpfen zu lassen.“

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