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Trainer-Entlassung? Labbadia und die Horror-Zahlen

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In die Vorberichterstattung zum Liga-Hit FC Bayern München gegen den BVB (4:2) platzte am frühen Samstagabend die Meldung der möglichen Trainer-Entlassung  von Bruno Labbadia (57) beim VfB Stuttgart.

Laut BILD Stuttgart trennen sich die Schwaben nach 0:3 bei Union Berlin in der kommenden Woche erneut vom Trainer. Zuvor hatten sie auch Pellegrino „Rino“ Matarazzo (45) beurlaubt. Markus Gisdol und VfB-Meisterspieler Ludovic Magnin werden bereits als Nachfolger gehandelt.

Labbadia coachte den VfB Stuttgart bereits von 2010 bis 2013 und führte den schwäbischen Bundesligisten damals ins DFB-Pokalfinale und in die Europa League.

„Endlich Letzter“

Die Kritik an dem rührigen Hessen war schon vor der Länderspiel-Pause verheerend. „Endlich Letzter“, schrieb VfB-Experte George Moissidis im Kicker-Sportmagazin nach dem enttäuschenden 0:1 gegen den VfL Wolfsburg und dem damit verbundenen Sturz ans Tabellenende, „nie waren der VfB Stuttgart und Trainer Bruno Labbadia dem Abstieg näher. Doch vielleicht sorgt der Sturz auf Platz 18 beim Team und im Klub für ein Erwachen.“

Offenbar nicht. Sollte Labbadia nach nur 117 Tagen wieder gehen, dann tut er das mit einer miserablen Bilanz.

0,75 Punkte

  • Unter seiner Regie konnte der VfB nur 2 von 12 Spielen, darunter nur eines (3:0 gegen den 1. FC Köln) in der Bundesliga.
  • Das bedeutet einen Punkteschnitt von 0,75 pro Spiel.
  • Von den VfB-Trainern, die mindestens 10 Spiele auf dem Schleudersitz in der Mercedes-Benz-Arena saßen, kommen nur Armin Veh (2014) mit 0,69 Punkten pro Spiel und Markus Weinzierl (2017/2019) mit 0,7 Punkten auf eine noch schlechtere Ausbeute.
  • Labbadia selbst hatte auf keiner seiner bisherigen Bundesliga-Trainerstationen eine schlechtere Gesamtbilanz als nun bei seinem zweiten Engagement in Stuttgart.

„Wir sind Tabellenletzter. Es ist nun mal so, dass es da Kritik hagelt. Da sieht man nur das Negative. Das ist leider in dem Geschäft zu“, sagte Labbadia nach dem Spiel in Berlin bei Sky, „wir müssen das akzeptieren.“

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