Bundesliga

Bayern, Union und Co: Vier-Jahres-Bilanz der Aufsteiger

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0:0 bei Ajax Amsterdam am frühen Donnerstagabend in der Europa League – bei Union Berlin darf weiter vom Achtelfinale geträumt werden. In der Bundesliga spricht eine Statistik für den Aufschwung Ost in Berlin: Die Vier-Jahres-Bilanz der Aufsteiger.

0:0, in der ersten Hälfte keinen Ajax-Torschuss zugelassen – Mit diesem Ergebnis setzten die Berliner einen Meilenstein. Zum 5. Mal in Folge hielt die Mannschaft von Trainer Urs Fischer die Null, das ist die längste Serie eines Teams in diesem 2009 novellierten Wettbewerb.

„Das kann man nur als unfassbar bezeichnen“

Die Unioner stehen international, aber auch in der Bundesliga vor einer historischen Saison. „Die gesamte Situation kann man nur als unfassbar bezeichnen“, schrieb Union-Urgestein Torsten „Tusche“ Mattuschka am 9. Februar 2023 in einer Kicker-Kolumne, „alles Zufall ist das aber nicht, was zurzeit passiert. Dass die Mannschaft so funktioniert, hat viel mit physischer Stärke, Hingabe und Organisation zu tun. Union hat das Verhalten gegen den Ball fast perfektioniert.“ Siehe Amsterdam!

  • Die Vier-Jahres-Bilanz aller Aufsteiger in 60 Jahren Bundesliga zeigt: Die „Eisernen“ stehen schon auf Rang 7 (Platz 11 war es im Premieren-Jahr 2019/2020, dann hoch auf 7, auf 5, zum zweiten Mal in Folge international dabei).

Doch wer waren im Vier-Jahres-Vergleich eigentlich die besten Aufsteiger aller Zeiten? Kaiserslautern, sollte man vermuten, gelang dem FCK doch 1998 mit der Meisterschaft als Aufsteiger ein einmaliges Husarenstück. Nein!

  • Lautern konnte nach dem Riesen-Erfolg dieses Level nicht halten, landete in den beiden folgenden Jahren zwei Mal auf Rang 5 und 2000/2001 nur auf Rang 8. 1,65 Punkte pro Partie holten die Pfälzer, das macht im Ranking Platz 5.

Nachhaltiger war da ein Klub mit Namen FC Bayern München. Die „Roten“ aus München-Harlaching kamen 1965, um zu bleiben. Die Deutsche Meisterschaft gab es für die Bayern im 4. Jahr (1968/69) unter Trainer Branko Zebec († 1988).

  • 1,75 Punkte machten die aufstrebenden Bayern-Stars Josef Dieter Maier, genannt Sepp, Franz Anton (Franz) Beckenbauer oder Gerhard „Gerd“ Müller von 1965 bis 1969 im Schnitt.

Noch stärker und zu diesem Zeitpunkt absoluter High Flyer des deutschen Fußballs: Der VfB Stuttgart: Trainer Jürgen Sundermann („Der Wundermann“, ein Liebling der Stuttgarter Boulevardpresse / † 2022) führte die Schwaben als Aufsteiger auf Rang 4 in den UEFA-Pokal, wurde im 2. Jahr Vizemeister. Hans-Peter (Hansi) Müller, Dieter Hoeneß, Ottmar Hitzfeld und Co. lieferten mit 1,82 Punkten pro Spiel in 4 Spielzeiten den drittbesten Schnitt eines Aufsteigers.

  • RB Leipzig, das 2017 als erster Liga-Neuling überhaupt in die Champions League stürmte und nie schlechter als Platz 6 stand, übertraf die Bilanz der Stuttgarter mit 1,85 Punkten.

1,93 Punkte im Schnitt

1981 kehrte Werder Bremen mit einem gewissen Otto Rehhagel in die Bundesliga zurück. Im 2. Jahr, 1982/83, verhinderte nur die um 8 Treffer schlechtere Tordifferenz gegenüber dem Nord-Rivalen HSV die deutsche Meisterschaft.

  • „Die Werderaner“ etablierten sich mit 1,93 Punkten pro Spiel und 2 Vize-Meisterschaften in den ersten vier Jahren in der Spitzengruppe der Liga.

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