Eintracht Frankfurt

Bobic über Rebic-Verbleib: „Werden sehen was passiert“

Ante Rebic ist das letzte Mitglied der „Büffelherde“, welches noch bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht. Sebastien Haller ging zu West Ham United, Luka Jovic für einen Rekordpreis zu Real Madrid. Zuletzt wurde Rebic immer wieder mit einem Wechsel nach Spanien oder Italien in Verbindung gebracht. Offenbar ist dieses Thema nach wie vor nicht vom Tisch. Die derzeitigen Gerüchte um Ivan Perisic und den FC Bayern bringen nun einen neuen Blickwinkel in die Angelegenheit. Fredi Bobic äußert sich und lässt Raum für Spekulationen.

Bobic lässt Rebic-Zukunft offen

Aus Sicht der Eintracht ist die Situation eigentlich recht einfach. Ante Rebic hat einen Vetrag bis 2022. Diesen soll er erfüllen. „Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er ist ein toller Spieler“, äußerte sich Fredi Bobic zuletzt. Im Gespräch mit „RTL Nitro“ sagte der Frankfurter Sportvorstand allerdings auch: „Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Bis zum 2. September ist der Markt offen. Wir werden mal sehen was passiert.“ Atlético Madrid und besonders Inter Mailand waren zuletzt die heißesten Kandidaten für eine Verpflichtung des 25-Jährigen.

Rebic selbst scheint einem Wechsel nicht abgeneigt. Sowohl in der spanischen Landeshauptstadt wie auch bei den „Nezzaruri“ würde dem Stürmer die Champions League winken. Sein derzeitiger Verein steht damit vor einer schwierigen Situation. Die Adler würden zwischen einer vermutlich sehenswerten Transfersumme und der Tatsache, dass die Offensive personell schwindet, stehen.

Welche Rolle spielen die Perisic-Gerüchte?

Mit der Verpflichtung von Romelu Lukaku durch Inter Mailand schien ein Verbleib von Rebic in Frankfurt immer wahrscheinlicher. Doch wird nun Lukakus neuer Mannschaftskollege Ivan Perisic mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Rebics Landsmann ist unter dem neuen Trainer Antonio Conte mit wenig Perspektiven ausgestattet. Offensiv suchen die Mailänder dennoch Verstärkung. Ein Wechsel des 30-Jährigen könnte also die Spekulationen um einen Abgang von Rebic in Richtung Italien erneut befeuern.

Die Stürmersituation bei Frankfurt

Derzeit stehen neben dem Vizeweltmeister noch Mendes Paciência und Neuzugang Dejan Joveljić als Stürmer in der Mainmetropole unter Vertrag. Trotz einer überragenden Vorbereitung des Portugiesen Paciência und dem großen Talent von Joveljić liebäugelt man in Frankfurt wohl mit einer weiteren Verpflichtung für die Offensive. Auch in diese Richtung kann man Bobics Andeutungen zum ungewissen Verlauf der restlichen Transferzeit deuten.

Klar ist, dass Rebics Verbleib bei den Hessen zur neuen Saison keineswegs sichergestellt ist. Der Offensivmann wäre für jedes Top-Team eine Bereicherung und stellt für die Adler neben seinem Wert als Spieler auch eine lukrative Einnahmequelle dar. In Frankfurt will man mit Rebic planen, doch genau das ist im Moment noch nicht möglich.