Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Die Risiken eines Transfers von Mario Götze

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Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Mario Götze in den kommenden Tagen sein Arbeitspapier bei Eintracht Frankfurt unterschreiben. Der Weltmeister von 2014 erhält wohl einen Vertrag bis 2025. Nach einem Blick auf seine Krankenakte wird klar: Dieser Transfer ist nicht ganz ohne Risiko verbunden.

Nach einem Hoch kam ein langes Tief

Mit 10 Toren und 12 Vorlagen in 28 Spielen, dem Gewinn des Golden Boys Awards, einem Wechsel zum FC Bayern und dem Tor zum WM-Sieg von Deutschland stand dem Talent quasi die Tür für eine Weltkarriere sehr weit offen. Allerdings musste Götze erst einen Muskelfaserriss auskurieren und musste 2017 endgültig eine längere Pause einlegen, aufgrund von seiner Stoffwechselerkrankung. In der „DAZN“ exklusiven Doku „Being Mario Götze“ sprach der damalige DFB-Chefarzt Thierry Murrisch über die Erkrankung des Nationalspielers.

„In München entwickelte sich durch vermehrtes Training ein Problem. Training, das viel zu intensiv war mit zu seltenen Regenerationsphasen. Mario erwartet sehr viel von sich und setzte die Grenze sehr hoch. Auf der einen Seite war das positiv, auf der anderen Seite ein Risiko.“, so der Murrisch zu „DAZN“, „Müdigkeit, Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung. Er hatte zwar die Muskulatur eines Bodybuilders, aber sie reagierte nicht auf seine Ansteuerung.“

Reicht der Körper von Götze noch für Topleistungen in der Bundesliga?

So stark wie die Leistungen von Götze in der Eredivisie doch waren, die Bundesliga ist eine ganz andere Kragenweite. Der Leistungsdruck in Deutschland ist enorm. Die Eintracht spielt zum ersten Mal in der Champions League. Dazu kommt der extrem eng terminierte Kalender der Bundesliga. Die Terminierung hängt natürlich mit der WM in Katar zusammen, zu der Götze ebenfalls möchte. Zusätzlich noch der DFB-Pokal. Eine recht hohe Belastung für den Offensivspieler. Kann sein Körper dieser Belastung nun standhalten?

Kann Götze nun doch noch zu seiner alten Form zurückkommen? Die Form, in der er in Jürgen Klopps Powerfußball die Abwehrreihen der Bundesliga und Europas in Schutt und Asche schoss? Zu wünschen sei es ihm. Aber gleichzeitig sei es ihm auch zu wünschen, dass er weiterhin gesund bleibt.

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