Eintracht Frankfurt

Eintracht-Trainer Toppmöller trotz Europa-League-Aus „unheimlich stolz“

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Nach einer 0:1-Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel ist die Europa-League-Reise von Eintracht Frankfurt beendet. Trainer Dino Toppmöller ist dennoch „unheimlich stolz“ auf seine Mannschaft, warnte aber auch vor den kommenden Aufgaben in der Bundesliga.

Keeper Santos wird zum tragischen Helden

Mit Eintracht Frankfurt schied auch der letzte verbleibende deutsche Vertreter in einem internationalen Wettbewerb aus. Die Hessen unterlagen Tottenham knapp mit 0:1. Dabei hatten die Fans vom Main dem Spiel am Gründonnerstag mit Spannung entgegengefiebert. Vor drei Jahren, ebenfalls am Gründonnerstag, zogen die Hessen gegen den FC Barcelona sehenswert ins Europa-League-Halbfinale ein.

In diesem Jahr sollte es jedoch anders kommen. 57.500 Zuschauer sahen nach einer beeindruckenden Choreografie, wie die SGE zwar knapp, aber folgerichtig gegen Tottenham Hotspur verlor. Eintracht-Torwart Kaua Santos wurde zum tragischen Helden des Abends. Der Brasilianer verursachte kurz vor der Halbzeitpause einen Strafstoß, als er Tottenhams James Maddison mit weit ausgebreiteten Armen umrannte. Maddison konnte nach dem Zusammenprall nicht weiterspielen. Schiedsrichter Davide Massa zeigte nach einem VAR-Eingriff auf den Punkt. „Spurs“-Stürmer Dominic Solanke verwandelte den Elfmeter und erzielte das Siegtor (43.).

Die Eintracht tat sich in der Folge schwer und erspielte sich nur wenige hochkarätige Chancen. Eine fulminante Schlussoffensive wurde nicht belohnt, sodass es beim knappen Rückstand blieb. Damit war der Traum vom Europa-League-Halbfinale geplatzt. Dennoch ist Eintracht-Trainer Dino Toppmöller stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. „Ich habe den Jungs gesagt, dass ich unheimlich stolz bin. Wir haben eine tolle Reise gehabt. Es heute unglücklicherweise hier zu Ende gegangen. Dass wir uns alle etwas anders gewünscht haben, ist klar“, sagte der 44-Jährige nach dem Abpfiff. Am Donnerstagabend sei „ein Traum zerplatzt. Wir haben daher nicht nur für ein Resultat gespielt, sondern auch darum, vielleicht in die Geschichtsbücher einzugehen.“

Eintracht-Fans mit martialischer Choreografie. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Nach bitterem Aus geht es in die „Crunchtime“

Auch haderte er mit dem Spielverlauf: „Dass du das Spiel durch einen Elfmeter verlierst, ist unheimlich bitter.“ Innenverteidiger Robin Koch fand im „RTL“-Interview nach dem Spiel ähnliche Worte: „Es ist extrem bitter, so rauszugehen.“ Eintracht Frankfurt habe in der zweiten Halbzeit „alles versucht“ und „ein Tor verdient gehabt“, so Koch. „Man hat gesehen, dass beide Teams es wollten. Das Spiel läuft nicht optimal für uns, aber wir hätten mehr verdient gehabt.“

Trotz des bitteren Ausscheidens bleibt nicht viel Zeit zum Trauern. Der Eintracht stehe nun vor der „Crunchtime“ in der Bundesliga, sagte Coach Toppmöller und ist zuversichtlich: „Wir werden stärker zurückkommen!“ In der Liga geht es für die Hessen um die direkte Champions-League-Qualifikation. Am Ostersonntag (15:30 Uhr) steht in Augsburg „ein wichtiges Spiel“ an, in dem die Eintracht einen weiteren Schritt in Richtung Champions League machen kann.

Nach 29 Spieltagen liegen die Frankfurter auf Tabellenplatz drei – mit fünf Punkten Vorsprung vor Platz fünf, der nicht mehr zur Champions-League-Qualifikation reichen würde. Die erste Teilnahme an der Königsklasse seit der Saison 2022/23 wäre ein Trost für den geplatzten Europa-League-Traum.

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