Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images
Mit Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastien Haller hat Frankfurt im Sommer sein brilliantes Sturm-Trio ziehen lassen. In der Vorsaison hatten die drei Angreifer zusammen 57 Tore erzielt. Während Haller in der Premier League bei West Ham auf Anhieb funktioniert, können Jovic und Rebic bei ihren neuen Vereinen bisher nicht überzeugen. Mitgefühl von Frankfurts Aufsichtsrat-Chef Wolfgang Steubing können sie allerdings nicht erwarten.
Zum Ende der Transferperiode drängte Rebic vehement auf seinen Abgang und wechselte schließlich auf Leihbasis für zwei Jahre zum AC Mailand. Im Gegenzug schloss sich André Silva der Eintracht an. Der Portugiese hat sich in Frankfurt gut eingelebt und bereits zweimal getroffen. Rebic hingegen kommt in Mailand kaum zum Zug. Nach drei Teilzeiteinsätzen mit insgesamt 64 Einsatzminuten saß er zuletzt zweimal die volle Spielzeit nur auf der Bank. Ein Tor ist dem 26-Jährigen für seinen neuen Arbeitgeber noch nicht gelungen. Das Aushandeln einer Kaufoption zwischen beiden Klubs rückt so in weite Ferne.
„Ganz ehrlich, da fehlen mir dir Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt“, sagt Steubing gegenüber „Sport Bild“. Der gelernte Bankkaufmann prophezeit dem Kroaten eine schwere Zeit. „Jetzt sitzt er draußen – verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn“, spielt er auf den Trainer-Wechsel bei den Rossoneri an. Stefano Pioli und Rebic kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei der Fiorentina, ihr Verhältnis gilt als schwierig.
60 Millionen Euro blätterte Real Madrid für Luka Jovic hin. In der spanischen Hauptstadt hat der 21-Jährige bisher jedoch einen schweren Stand. Nur eines von acht Ligaspielen durfte er über 90 Minuten bestreiten. Meist wurde er erst in der Schlussphase eingewechselt, zweimal kam er überhaupt nicht zum Einsatz. In der Champions League durfte er lediglich 20 Minuten ran. Einen Torjubel im Dress der Königlichen hat man von ihm noch nicht gesehen.
Auch die öffentliche Kritik am Serben wird zunehmend lauter. Die „Marca“ zählte zuletzt seine Minuten ohne Torerfolg und kam zu dem Ergebnis, dass seit 2000 kein Real-Stürmer so lange auf den ersten Treffer warten musste wie Jovic.“Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist“, so Steubing. „Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld“, legt der Börsenmakler nach. „Wenn er sich in seinem ersten Jahr nicht durchsetzt, ist es halt so“. Beiden wünscht der 69-Jährige dennoch, „dass sie ihr Glück finden.“
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