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Am Samstag beginnt der Bundesliga-Restart. Die Belastung für die Spieler wird angesichts zahlreicher englischer Wochen enorm. Der ehemalige Spieler Rudi Bommer erinnert sich an eine ähnliche Situation aus dem Jahre 1986.
Die deutsche Bundesliga nimmt am kommenden Samstag als erste Top-Liga aus Europa ihren Spielbetrieb wieder auf. Aufgrund des Plans, bis Ende Juni alle Spieltage über die Bühne zu bringen, stehen mindestens zwei englische Wochen auf dem Programm. Für Eintracht Frankfurt sind es angesichts eines zusätzlichen Nachholspiels und des Pokalhalbfinales sogar elf Spiele. Ein Mammutprogramm.
Der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt, Rudi Bommer, hatte 1986 mit Bayer Uerdingen ein ähnlich straffes Programm: 15 Pflichtspiele in 41 Tagen. Im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ sprach er nun über damalige körperliche Belastung als Spieler: „Das war ja für uns nicht komplett ungewohnt. Wir hatten davor auch schon englische Wochen, aber eben nicht so geballt. Unser Trainer Kalli Feldkamp hat das dann optimal gesteuert und Belastung und Erholung dosiert.“ Er „habe in der Zeit nur geschlafen, gegessen, gespielt.“ Das damalige Programm war für den heute 62-Jährigen „wirklich grenzwertig.“
Damals gab es zudem lediglich zwei Auswechselmöglichkeiten. Eine Tatsache, die während der Corona-Pandemie anders sein könnte. So soll aktuell darüber entschieden werden, ob die Trainer sogar bis zu fünf Spieler während des Spiels austauschen können. Davon hält Bommer nicht viel. „Das macht für mich keinen Sinn. Bis sich da jeder einfindet, das bringt mehr Unordnung auf den Platz als Hilfe. Ich glaube, da wird der Fußball etwas zu sehr von der Wissenschaft beeinflusst.“ Vielmehr sei die Kadergröße der Vereine zudem noch größer als damals, sodass genügend rotiert werden könne.
Gespannt blickt er auf die Geisterspiele und die daraus fehlenden Atmosphäre: „Da bin ich auch gespannt, das ist völliges Neuland. Die Mannschaften werden unterschiedlich reagieren und etwas Zeit brauchen. Aber grundsätzlich bin ich froh, dass wieder gespielt wird. Das ist wichtig für die Gesellschaft und die Fans. Die Leute sind hungrig auf Abwechslung.“
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