Eintracht Frankfurt

Sieben Mal probiert, sieben Mal nix passiert – BVB beendet miese Frankfurt-Serie

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„Wir haben einen geilen und emotionalen Sieg eingefahren“, freute sich Weltmeister Mats Hummels (33) nach dem Spiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund (2:3) am Samstagabend im Sky-Stadiontalk.

Der BVB verkürzte den Rückstand auf den FC Bayern München an der Tabellenspitze auf sechs Punkte. 20 starke Minuten reichten den Dortmundern ab der 71. Spielminute, um ihre aktuell längste Auswärtsmisere gegen einen Bundesligisten zu beenden. Gegen keinen anderen derzeit in der Bundesliga spielenden Klub wartete man bis Samstag auf Dortmunder Seite länger auf einen Auswärtssieg.

Top-Serie gegen den BVB, aber Eintracht Frankfurt zu früh im „Verwaltungsmodus“

,,Serie geht weider“, so hätte unsere Zeile bis zur 98. Minute gelautet. Denn dann wäre die Auswärts-Misere der Dortmunder in Frankfurt fortgesetzt worden. Seit 2013 warteten die Schwarzgelben auf einen Auswärtserfolg bei Eintracht Frankfurt, das den Sieg verschenkte. „Wir hätten als Mannschaft versuchen müssen, unser Heil in der Offensive zu suchen“, haderte SGE-Coach Oliver Glasner anschließend bei Sky, „nicht in den Verwaltungsmodus fallen.“

Den Verwaltungsmodus hatte die Eintracht wahrscheinlich im Gefühl der Sieben-Spiele-Serie gegen die Borussia zu früh aktiviert. Die letzten 4 Vergleiche in Frankfurt endeten in diesem Liga-Klassiker, der 2017 auch das Pokalfinale war, allesamt remis.

Am 2. Februar 2019 verpasste es Borussia Dortmund beim 1:1 in Frankfurt, den Vorsprung auf den FC Bayern weiter auszubauen. Rückblickend war es der Anfang vom Ende der Dortmunder Meisterträume. Von 2014 bis 2016 hatte es drei Eintracht-Heimsiege gegen den BVB gegeben. Ehe Mo Dahoud, Jude Bellingham und Thorgan Hazard nun am Samstagabend zum Serien-Brecher wurden, hatten die BVB-Fans fast neun Jahre gewartet.

Letzter BVB-Sieg mit dem wohl prominentesten Wahl-Frankfurter…

Am 1. September 2013 gewann Dortmund unter der Regie des ehemaligen Wahl-Frankfurters Jürgen Klopp (spielte unter Kult-Coach Dragoslav „Stepi“ Stepanovic beim kleinen Klub Rot-Weiß Frankfurt) mit 2:1. Doppel-Torschütze war damals der Armenier Henrikh Mkhitaryan (32).

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