Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Djibril Sow fühlt sich sehr wohl bei Eintracht Frankfurt, wie der zentrale Mittelfeldspieler dem „kicker“ in einem Interview bestätigte. Sein Vertrag läuft 2024 aus. Der 25-Jährige kann sich vorstellen auch darüber hinaus bei den Hessen zu bleiben, aber er hat auch noch einen anderen Traum in seiner Karriere.
Seit 2019 spielt Sow in Frankfurt. Damals wechselte der Schweizer von den Young Boys Bern zu den Adlern. Dort entwickelte sich der Rechtsfuß ziemlich schnell zum Stammspieler und wichtigem Leistungsträger. Insgesamt erzielte er in 97 Spielen für die Eintracht vier Tore und lieferte elf Vorlagen. Auch in der aktuellen Saison läuft es für den Mittelfeldspieler schon recht gut. Der ehemalige Gladbacher bekam bisher wettbewerbsübergreifend auf 28 Einsätze, in denen der gebürtige Zürcher drei Tore schoss und vier Vorlagen gab.
Kein Wunder also, dass nach Informationen des Portals „Fußball Transfers“ die Frankfurter mit ihm verlängern wollen. Sein Vertrag gilt noch bis 2024. Sow selbst kann sich auch vorstellen noch länger bei den Adlern zu bleiben, auch wenn sie in der nächsten Saison nicht international spielen sollten. Daran knüpft der Schweizer Nationalspieler eine mögliche Vertragsverlängerung nicht. „So ein Ultimatum würde ich nicht setzen. Aber natürlich bin ich ambitioniert, und ich will auch, dass der Verein ambitioniert bleibt. Wenn wir jedes Jahr gegen den Abstieg spielen würden, müsste ich mich schon fragen, ob meine Ziele und die des Vereins zusammenpassen. Aber ich sehe hier mit den jungen Spielern, die bereits kamen, und weiteren, die noch folgen werden, immer noch viel Potenzial“, sagte er dem „kicker“.
Trotzdem hat Sow noch ein anderes Ziel in seiner Karriere. „Die Premier League ist immer noch ein Traum von mir“, erzählte der zweifache Schweizer Meister. Dort könnte er sich sehr gut vorstellen einmal zu spielen. Trotzdem ist das in näherer Zukunft erst einmal nicht geplant: „Ich habe nie eine Karriereplanung gemacht, die vorsieht, dass ich nach zwei, drei Jahren wegmuss. Es müsste schon vieles passen, damit ich die Eintracht verlasse. Ich fühle mich hier sehr wohl, und der Verein nahm in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung.“ Das wird alle Frankfurt-Fans freuen zu hören.
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