Künftig getrennt: Nadiem Amiri (l.) und Jonathan Burkardt (r.). Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Nach über zehn Jahren bricht Jonathan Burkardt seine Zelte in Mainz ab und wechselt zur Eintracht. Damit geht er den nächsten Schritt in seiner Karriere, der seit Ende Mai geplant war. Der Offensivspieler absolvierte am Freitag den obligatorischen Medizincheck und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Die SGE überweist für den deutschen Nationalspieler bis zu 23 Millionen Euro nach Rheinland-Pfalz. Nach wochenlangen Gerüchten haben sich die Vereine in dieser Woche final geeinigt. Burkardt hatte mit dem amtierenden Tabellendritten seit längerem die Vertragsmodalitäten geklärt.
Medienberichten zufolge winkt ihm in Frankfurt ein großer Gehaltssprung. Laut der „Bild“ könnte sich sein Grundsalär über 2,5 Millionen Euro durch „realistische Prämien“ mehr als verdoppeln. Neben dem Finanziellen hat jedoch auch die sportliche Situation eine Rolle gespielt. In „von Anfang an vertrauensvollen und positiven Gesprächen“ hätten ihm die SGE-Verantwortlichen eine „klare sportliche Perspektive aufgezeigt“, die ihn überzeugte, so Burkardt. Der 24-Jährige galt am Main stets als Wunschtransfer.
Mit der Eintracht ist er in der kommenden Saison in der Champions League vertreten. Als möglicher Nachfolger von Hugo Ekitiké, der die Adlerträger verlassen könnte, dürfte er für die WM 2026 ins Visier von Julian Nagelsmann rücken. Unter dem Bundestrainer kam Burkardt bislang dreimal zum Einsatz — erstmals im November 2024 gegen Bosnien-Herzegowina.
„Jonny bringt viele Eigenschaften mit, die unserem Spiel guttun werden“, sagte SGE-Sportvorstand Markus Krösche in einer Pressemitteilung zitiert. „Seine starken Fähigkeiten im Abschluss hat er in Mainz ebenso unter Beweis gestellt wie sein taktisches Verständnis. Er ist ein absoluter Teamplayer auf und neben dem Platz. Es freut uns, dass es uns gelungen ist, einen deutschen Nationalstürmer für die Eintracht gewonnen zu haben“, so der 44-Jährige.
Bis zuletzt war Burkardt ein Gesicht des Mainzer Aufschwungs in den letzten anderthalb Jahren. Nach einer langwierigen Verletzung war er in der Rückrunde der Saison 2023/24 mit acht Toren maßgeblich am Klassenerhalt der Nullfünfer beteiligt. In der abgelaufenen Spielzeit war er mit 18 Toren in 29 Spielen der beste deutsche Torschütze in der Bundesliga. Wenig verwunderlich, dass es zahlreiche Interessenten gab. Eintracht Frankfurt erhielt letztlich den Zuschlag.
Die Mainzer erzielen durch den Verkauf einen erheblichen Transfererlös. Damit könnten sich die Nullfünfer für die erste Saison im europäischen Geschäft seit neun Jahren rüsten. Bisher haben die Rheinhessen mit Benedict Hollerbach (von Union Berlin, 10 Mio. € Ablöse), Kasey Bos (Melbourne Victory, 500 Tsd. €) und Konstantin Schopp (Sturm Graz II, ablösefrei) drei Spieler für die kommende Spielzeit verpflichtet. Dann wird der FSV Mainz 05 an der Conference League teilnehmen.
Weitere News und Transfergerüchte rund um den deutschen Fußball findest du hier >>>
Englische Medien berichten, dass im Rennen um einen Transfer von Nico Schlotterbeck ein neuer ernsthafter…
In der 2. Bundesliga stehen sich am Freitagabend zwei Teams gegenüber, die mit sehr unterschiedlichen…
Der Tabellenführer der 2. Bundesliga kann zum Auftakt des 25. Spieltages der 2. Bundesliga direkt…
Der 28. Spieltag der Serie A wird am Freitagabend mit dem Heimspiel des noch amtierenden…
Am Freitagabend steht für Eugen Polanski und Borussia Mönchengladbach ein schweres Auswärtsspiel auf dem Programm.…
Sven Mislintat hat kürzlich die Manager-Position beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf angetreten. Seit Mislintat das Ruder…
Wir verwenden Cookies, um Ihnen das beste Nutzererlebnis bieten zu können. Wenn Sie fortfahren, diese Seite zu verwenden, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind.