Stuart Franklin/Getty Images
Nachdem er die grundlegende Ausbildung aus der PSV-Akademie bei Union SG auf professionelles Niveau gehoben hat, könnte der 22-jährige Fedde Leysen kurz vor einem Wechsel nach Deutschland stehen – mit seiner „spielgestaltenden“ Identität in der Defensive. Es wird erwartet, dass sich Fedde Leysen perfekt an das physische Tempo und die taktische Disziplin der Bundesliga anpasst, und deutsche Vereine stehen bereits Schlange.
Bundesligisten sind die Hauptakteure in der Sommerplanung rund um Leysen:
Im Fokus Deutschlands: Auf der Suche nach einem linksfüßigen Innenverteidiger, der im Spielaufbau den Unterschied macht, haben VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt Leysen auf ihre Shortlists gesetzt. Die Strategie Stuttgarts, auf entwicklungsfähige Spieler mit Champions-League-Erfahrung zu setzen, passt perfekt zu Leysen. Zudem wird berichtet, dass Bayer Leverkusen den Spieler im Rahmen ihrer breiten Rotationsplanung weiterhin beobachtet.
Neben dem starken Interesse aus der Bundesliga beobachten auch die Serie-A-Klubs SSC Napoli und ACF Fiorentina sowie der Premier-League-Verein West Ham United die Entwicklung des belgischen Verteidigers weiterhin genau – insbesondere bei Spielen in der Champions League.
Union Saint-Gilloise möchte den finanziellen Vorteil, den sie durch die ablösefreie Verpflichtung des Spielers erzielt haben, voll ausschöpfen:
Strategisches Abwarten: Durch die Vertragsverlängerung mit Leysen bis zum 30. Juni 2029 im vergangenen August hat sich die Klubführung eine starke Verhandlungsposition gesichert. Ein Verkauf ist möglich, jedoch nur zu einer Ablösesumme, die als „Vereinsrekord“ gelten könnte.
Kaderplanung: USG hat bereits begonnen, den skandinavischen Markt zu sondieren, um eine mögliche Lücke zu schließen. Aufgrund der stabilen finanziellen Situation des Klubs besteht kein Druck, einen schnellen „Budget-Transfer“ durchzuführen.
Ablöseforderung: Angesichts des Interesses aus der Bundesliga wird erwartet, dass USG die Verhandlungen im Bereich von 15–20 Millionen Euro eröffnet. Die Seltenheit linksfüßiger Innenverteidiger auf dem Markt ist der Hauptgrund für diese Bewertung.
Gehaltssituation: Derzeit verdient Leysen bei USG rund 300.000 Euro jährlich. Im Falle eines Wechsels in die Bundesliga soll er ein Bruttogehalt von etwa 1,5 bis 2 Millionen Euro pro Jahr anstreben.
Offizieller Status: Das Lager von Union SG betont, dass der Spieler noch bis 2029 unter Vertrag steht und sich aktuell ausschließlich auf den Titelkampf konzentriert. Offizielle Vereinbarungen gibt es bislang nicht.
Gerüchte: Quellen zufolge hat VfB Stuttgart bereits ersten Kontakt mit den Beratern des Spielers aufgenommen und plant, unmittelbar nach Öffnung des Sommer-Transferfensters ein offizielles Angebot abzugeben.
„Der neue Abwehrchef der Bundesliga“: Leysens PSV-Hintergrund sowie seine sprachlichen Vorteile (Niederländisch/Deutsch) machen eine Anpassung an die Bundesliga sehr wahrscheinlich. Ein Transfer im Bereich von rund 12 Millionen Euro zu Stuttgart oder Frankfurt gilt als realistisches Szenario.
„Taktische Ausbildung in Italien“: Das anhaltende Interesse von Napoli sowie die Aussicht auf einen Stammplatz könnten den Weg in die Serie A ebnen.
„Die Premier-League-Überraschung“: Eine kurzfristige, hohe Offerte von West Ham ist nicht ausgeschlossen, doch aktuell gilt die Bundesliga als sinnvollster Schritt für seine Entwicklung.
Für Fedde Leysen dürfte der Sommer 2026 höchstwahrscheinlich in der Bundesliga enden. Die starke Vertragsposition von Union SG bis 2029 stellt sicher, dass ein möglicher Transfer auch finanziell äußerst lukrativ für den Klub ausfallen wird.
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