EXKLUSIV | Leverkusens stiller Anführer vor dem Abschied? Wer zahlt 60 Millionen Euro?

Edmond Tapsoba, der während der historischen Erfolge von Bayer Leverkusen als Herzstück der Defensive galt, könnte in diesem Sommer vor dem nächsten großen Schritt seiner Karriere stehen. Bekannt für seine Athletik und ein technisches Niveau, das dem eines Spielmachers ähnelt, gehört Tapsoba weiterhin zu den „unantastbaren“ Spielern des Vereins. Doch astronomische Angebote zeichnen sich ab und könnten die Entschlossenheit des Klubs auf die Probe stellen.
Aktuelle Entwicklungen & Haltung des Vereins
Leverkusen betrachtet Tapsoba als Rückgrat der Mannschaft und strebt aktuell keinen Abgang an. Dennoch gilt weiterhin die vereinsinterne Strategie: „Jeder Spieler hat seinen Preis.“
Vorgehen der Klubführung: Obwohl sich der Vorstand der Zufriedenheit des Spielers bewusst ist, wird ein Wechsel nicht blockiert, wenn ein Angebot seiner Ausstiegsklausel entspricht – die Berichten zufolge bei etwa 95 bis 100 Millionen Euro liegt – oder sich der realistischen internen Bewertung von rund 60 Millionen Euro annähert.
Kaderplanung: Ein möglicher Verkauf von Tapsoba würde Leverkusen eine enorme „Kriegskasse“ verschaffen, um eine hochkarätige Verstärkung für die Offensive zu verpflichten. Die Suche nach potenziellen Nachfolgern läuft bereits, insbesondere in Frankreich und Portugal.
Bewertung & Interessenten
Tapsobas aktueller Vertrag läuft bis Juni 2028, was Leverkusen eine starke Verhandlungsposition verschafft.
Die Preisvorstellung: Der Bundesligist dürfte Gespräche im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro eröffnen.
PSG & Premier-League-Giganten: Paris Saint-Germain hat ihn offiziell auf die Shortlist gesetzt. Gleichzeitig sehen Manchester United und Liverpool seine physischen Qualitäten als „maßgeschneidert“ für die Intensität der Premier League. Auch Real Madrid beobachtet ihn als hochklassige Backup-Option.
Analytisches Fazit
Tapsoba bringt das komplette moderne Profil mit: starkes Balltragen, eine Passquote von über 90 Prozent und Dominanz in der Luft. Quellen innerhalb des Vereins bezeichnen ihn als den „komplettesten Innenverteidiger der Bundesliga“. Während Leverkusens Erfolg in der Champions League seine Verbleibschancen erhöht, macht die finanzielle Anziehungskraft der europäischen Topklubs einen Sommerwechsel sehr wahrscheinlich, sollte ein Angebot im Bereich von etwa 55 bis 60 Millionen Euro eingehen.

![Simon Rolfes (Geschäftsführer Sport) und Fernando Carro (Vorsitzender der Geschäftsführung [CEO]) sitzen beide nebeneinander auf der Trainerbank in der BayArena. Fernando Carro hällt dabei seine linke Hand vor seinen Mund. Simon Rolfes hat seinen Knopf leicht nach unten gesenkt um näher an Carro zu sein. Beide haben einen ernsthaften Gesichtsausdruck.](https://www.fussballeck.com/wp-content/uploads/2025/11/bayer-04-leverkusen-v-pisa-sc-pre-season-friendly-540x370.jpg)
