Bundesliga

EXKLUSIV | Raphaël Guerreiro: Abschied aus Bayern und eine Heimkehr?

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2023 wechselte der 32-jährige Raphaël Guerreiro ablösefrei von Borussia Dortmund zum FC Bayern München. Nun nähert er sich dem letzten Jahr seines Vertrags. Auch wenn er im taktischen System von Vincent Kompany weiterhin die Rolle des „Jokers“ einnimmt, könnte der auf junge Talente ausgerichtete Umbruch des Klubs ihn früher als erwartet von der Allianz Arena verabschieden.

Aktuelle Entwicklungen und Haltung des Klubs

Aus München ist zu hören, dass der deutsche Rekordmeister dem portugiesischen Nationalspieler keinen neuen Vertrag anbieten möchte. Zwar schätzt der Verein seine Spielintelligenz und Professionalität, doch um in Defensive und Mittelfeld eine dynamischere Rotation zu schaffen, will man offenbar die Gehaltsbelastung von rund acht Millionen Euro einsparen.

Guerreiros aktueller Vertrag läuft am 30. Juni 2026 aus. Aufgrund seiner Verdienste strebt die Vereinsführung eine respektvolle Lösung an. Um einen ablösefreien Abgang zu vermeiden, könnte der FC Bayern bereits im kommenden Sommer einen Wechsel ermöglichen. Unter Kompanys Leitung und dem Wunsch nach mehr Athletik und Physis im Kader erscheint ein Abschied nahezu unausweichlich.

Interessenten: Mourinho und der Benfica-Faktor

Die stärksten Gerüchte kommen aus Portugal. Guerreiro hat nie verheimlicht, dass er seit seiner Kindheit Anhänger von Benfica Lissabon ist – was den Klub aus Lissabon zu einem heißen Kandidaten auf seine Verpflichtung macht. Der aktuelle Benfica-Trainer José Mourinho soll großer Bewunderer seiner taktischen Flexibilität sein und ihn sowohl als Linksverteidiger als auch im Mittelfeld einsetzen wollen.

Auch der italienische Traditionsklub Juventus Turin beobachtet die Situation aufmerksam und sieht in dem erfahrenen Profi eine attraktive, vergleichsweise kostengünstige Verstärkung.

Finanzielle Erwartungen und Einordnung

In München verdient Guerreiro derzeit ein stattliches Gehalt. Um einen Wechsel zu Benfica oder Juventus zu erleichtern, könnte er im Gegenzug für ein langfristiges sportliches Projekt eine Gehaltsreduzierung akzeptieren. Intern gilt er als äußerst verlässlicher und „stiller Profi“. In Portugal wird eine mögliche Rückkehr bereits als „Heimkehr des Jahres“ gehandelt.

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