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Bundesliga

EXKLUSIV | Signale zeigen auf die Insel: Adeyemis Kompass Richtung Premier League.

Karim Adeyemi VfB Stuttgart v Borussia Dortmund

Mit einem Vertrag bei Borussia Dortmund bis zum Sommer 2027 hält Karim Adeyemi das neue Vertragsangebot des Klubs weiterhin auf Eis. Taktische Differenzen mit Cheftrainer Niko Kovač sowie sichtbare Frustration des Spielers bei Auswechslungen haben dazu geführt, dass viele in der „Gelben Wand“ glauben, die Zeit für eine Trennung sei gekommen.

Transferlage: Die Premier League „drückt“

Neueste Informationen aus Scout-Netzwerken deuten darauf hin, dass der Kompass des Spielers klar auf die britischen Inseln zeigt:

  • Manchester United und die „Flügel-Offensive“: Manchester United plant, im Sommer seine Offensive zu verjüngen, und hat Adeyemi ganz oben auf die Shortlist gesetzt. Die „Red Devils“ sehen seine Explosivität als ideal für das Tempo der Premier League.
  • Interesse von Chelsea und Newcastle: Durchgesickerte Informationen zeigen, dass Newcastle United den Spieler im Rahmen ihres „Next-Gen-Projekts“ beobachtet. Gleichzeitig hält Chelsea FC engen Kontakt zum Berater des Spielers.

Technischer Bericht und Spannungen abseits des Platzes

  • Top-Speed: Mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 35,78 km/h gehört Adeyemi weiterhin zu den vier schnellsten Spielern der Bundesliga. Seine inkonstanten Leistungen in dieser Saison sorgen jedoch für deutliche Kritik.
  • Vertragskonflikt: Die Seite des Spielers fordert eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 80 Millionen Euro in einem neuen Vertrag. Die Dortmunder Verantwortlichen lehnen dies ab – die Verhandlungen sind ins Stocken geraten.
  • Der „Kovač-Effekt“: Berichte über Verwarnungen des Trainers bezüglich disziplinarischer Themen sollen für Unruhe innerhalb der Mannschaft gesorgt haben.

Bewertung und finanzielle Strategie

Während die Dortmunder Führung nach außen die Rolle des „harten Verkäufers“ spielt, sieht die Realität differenzierter aus:

  • Ablöseforderung: Dortmund dürfte Verhandlungen im Bereich von 65–70 Millionen Euro eröffnen. Allerdings schwächt die Annäherung an das letzte Vertragsjahr die Verhandlungsposition des Klubs.
  • Gehaltsvorstellungen: Aktuell verdient Adeyemi rund 5–6 Millionen Euro jährlich. Dortmund bot etwa 7 Millionen, während Premier-League-Klubs bereit sein sollen, bis zu 9–10 Millionen Euro zu zahlen.

Analytisches Fazit: Mögliche Szenarien

  • Die Premier-League-Option: Ein Transfer zu Manchester United oder Newcastle im Bereich von 60–65 Millionen Euro – ohne Aktivierung einer Ausstiegsklausel – erscheint derzeit als realistisches Szenario.
  • Der „Mendes-Faktor“: Die Einbindung von Jorge Mendes gilt oft als Vorbote größerer Transferoperationen. Es wäre daher keine Überraschung, wenn der Spieler auch Klubs wie dem FC Bayern oder PSG als „Plan B“ angeboten wird.

Während Dortmund weiterhin an das Potenzial Adeyemis glaubt, wächst intern die Überzeugung, Spieler zu verkaufen, „deren Herz nicht mehr voll beim Verein ist“. Die Situation wird zunehmend als „größte Einnahmechance des Sommers“ bewertet.