Bundesliga

FC Augsburg und Caiuby gehen getrennte Wege

Eine Rückkehr von Caiuby war bereits vorher ausgeschlossen werden. Nun gab der FC Augsburg bekannt, den Vertrag mit dem Brasilianer aufgelöst zu haben.

Caiuby seit fast einem Jahr außen vor

Es hatte sich bereits angebahnt, nun ist es offiziell. Der FC Augsburg und Caiuby gehen von nun an getrennte Wege. Bereits seit Januar 2019 war der Linksaußen wegen mehrerer Disziplinlosigkeiten suspendiert worden. Es folgte eine Leihe an Grashoppers Zürich. Dort kam der 31-Jährige allerdings nur auf neun Einsätze und konnte sich weder als Torschütze noch als Vorlagengeber auszeichnen.  Im Sommer ging es schließlich zurück zum FC Augsburg. Doch Augsburgs Manager Stefan Reuter stellte bereits damals klar, dass das Kapitel von Caiuby beim Bundesligisten beendet ist.

Caiuby fiel immer wieder negativ auf, kam öfters verspätet zum Training. Nach der letztjährigen Winterpause verpasste der Brasilianer sogar den Rückrundenstart, da er nach seinem Urlaub nicht rechtzeitig zurückgekehrt war. Schließlich folgte die Suspendierung. Nun hat der Verein endgültig die Reißleine gezogen und den Vertrag mit dem Akteur in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Auch sein Gehalt habe Caiuby darüber hinaus bereits seit einigen Monaten nicht mehr bezogen.

Caiuby zu 49.500 Euro Geldstrafe verurteilt

Zuletzt musste der Brasilianer auch privat eine Strafe hinnehmen. Ende September wurde Caiuby zu einer Geldstrafe in Höhe von 49.500 Euro verurteilt worden. Das Urteil: Körperverletzung. Der Angreifer geriet im Mai 2018 vor einem Nachtklub in eine Auseinandersetzung, verletzte das spätere Opfer laut Anklage mit einem Kopfstoß schwer. Gegen dieses Urteil möchte der nun ehemalige Augsburger Berufung einlegen. Der FC Augsburg verpflichtete Caiuby im Jahr 2014 für 1 Millionen Euro von Ingolstadt. Seitdem bestritt der Linkaußen wettbewerbsübergreifend 113 Pflichtspiele für die Bayern, in denen er 13 Treffer und 17 Vorlagen beisteuern konnte.