Augsburg holt Keitel per Leihe und gibt Bauer an Bielefeld ab

Der FC Augsburg hat zwei Leihgeschäfte vollzogen. Mit Yannik Keitel hat sich der Tabellenfünfzehnte einen Defensivallrounder vom VfB Stuttgart schnappen können, während Maximilian Bauer den FCA in Richtung Arminia Bielefeld verlässt.
Keitel: Reaktion auf Gouweleeuw-Ausfall
Für Augsburg ist die Leihe von Keitel eine Reaktion auf den Ausfall von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw. Der 34-Jährige fehlt seit Mitte November aufgrund einer Verletzung des Innenbands, er musste sich einer Operation unterziehen. Neben möglichen Einsätzen in der Innenverteidigung ist Keitel auch im defensiven Mittelfeld beheimatet. „Yannik ist spielintelligent und flexibel einsetzbar“, wird Sportdirektor Benni Weber auf der Website der Augsburger zitiert. Augsburg hat sich auch eine Kaufoption sichern können.
Der FCA ist nun die dritte Bundesliga-Station für Keitel. Ausgebildet wurde der 25-Jährige beim SC Freiburg, wo er den Sprung zum Profi schaffte und insgesamt 64 Bundesliga-Spiele sowie neun Partien in der Europa League für den Sport-Club absolvierte. Zur Saison 2024/25 wechselte Keitel zum VfB Stuttgart, wo er einen Vertrag bis 2028 unterschrieb und im Mai 2025 den DFB-Pokal gewann. 20 Pflichtspiele, darunter vier in der Champions League, ist seine Bilanz.
In der Fuggerstadt freut sich der 15-malige U21-Nationalspieler „sehr auf die neue Herausforderung“. Die Gespräche verliefen „sehr positiv“ und sein Ziel ist es, mit dem FCA „erfolgreich zu sein.“
Bauer ohne Spielminuten für Augsburg
Auf der anderen Seite war die erste Hälfte der aktuellen Spielzeit von Maximilian Bauer nicht erfolgreich. Unter dem im Dezember freigestellten Sandro Wagner und dem jetzigen Coach Manuel Baum hat er nicht mal den Sprung in den Kader geschafft. Stattdessen durfte Bauer zehnmal in der Regionalliga Bayern für die Reserve auflaufen. Jetzt erfolgt der bereits erwartete Wechsel.
Ab sofort wird der 25-Jährige für Arminia Bielefeld in der zweiten Liga das Trikot überstreifen. „Maxi kam mit dem Wunsch auf uns zu, auf hohem Niveau Spielpraxis zu sammeln. Dieser Bitte haben wir entsprochen und mit Bielefeld eine für alle Seiten gute Lösung gefunden“, begründet Weber die Leihe. Schon für die Rückrunde der vorherigen Saison war Bauer ins Unterhaus verliehen worden, da spielte er für den 1. FC Kaiserslautern und absolvierte elf Einsätze.
Für Arminia ist er bereits der dritte Leihspieler in diesem Winter. „Seine Fähigkeiten im Spiel gegen den Ball, aber auch seine Qualität im Spielaufbau wird unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen und uns zugleich mehr Flexibilität ermöglichen“, beschreibt DSC-Geschäftsführer Michael Mutzel die Stärken des Neuzugangs. Bauer freut sich „darauf, in Bielefeld ein neues Kapitel aufzuschlagen.“



