Die Krise um Sandro Wagner verschärft sich. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Erst nach dem 0:2-Rückstand in der zweiten Halbzeit kam der FCA überhaupt ansatzweise ins Spiel, doch der späte Anschlusstreffer änderte nichts am verdienten Sieg der Gastgeber. Wagner suchte nach dem Abpfiff in den Katakomben der Voith-Arena über zehn Minuten lang nach Erklärungen für die anhaltende Talfahrt. Seine zentrale Erkenntnis: Die Spieler hätten „zu viel das Spiel gewinnen, zu viel richtig machen“ wollen. Zwar sprach er von einer „tollen Mannschaft“, doch auf dem Platz war davon wenig zu sehen. Die Kritik an dem 36-jährigen Coach wird spürbar lauter.
Sportdirektor Benjamin Weber versuchte, die aufkommende Trainerdiskussion zu entschärfen. „Wir gehen ganz normal in die nächste Woche rein“, sagte er und betonte, dass man gemeinsam einen Weg begonnen habe, den man auch weitergehen wolle. Gleichzeitig forderte Weber „mehr“ von allen Beteiligten und stellte klar: „Es ist keine One-Man-Show.“
Was bei einer weiteren Niederlage am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg passieren würde, ließ Weber offen. „Das ist sehr viel Konjunktiv“, sagte er und ergänzte: „Wir wissen, wie das Geschäft läuft. Ich will keine Märchen erzählen.“ Stattdessen solle der „Trend“ wieder zum „Friend“ werden – eine Wortspiel-Antwort auf die zunehmend angespannte Lage.
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