FC Augsburg

Klartext: Wagner äußert sich zu seinem Augsburg-Aus

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Der FC Augsburg war für Sandro Wagner die erste Station als Profitrainer. Doch seine Zeit beim Bundesligisten verlief alles andere als sauber. Nach vier Monaten musste er seine Koffer packen und wurde durch Manuel Baum ersetzt.

Wagner ehrlich zu seinem Augsburg-Aus

Seitdem war es sehr ruhig um den ehemaligen deutschen Nationalspieler. Jetzt hat sich Wagner aber erstmals zur Wort gemeldet. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung hat er eine ehrliche Bilanz gezogen: „Ich hätte die Zeit gerne schöner beendet“. Aber die Resultate haben nicht gestimmt. In 14 Partien konnten nur vier Erfolge gefeiert werden. Zudem gab es eine verheerende 0:6-Heimniederlage gegen RB Leipzig, man war bekannt als die Schießbude der Liga.

Nichtsdestotrotz war es eine wichtige Erfahrung in Wagners noch jungen Trainerkarriere: „Ich kann jetzt schon sagen, dass das wieder ein wichtiger Erfahrungswert für mich war“, meint er. Anfang Februar hat der 38-Jährige erfolgreich die Pro-Lizenz des DFB erhalten, darf ab sofort offiziell in der Bundesliga trainieren. Augsburg durfte wegen einer Sondergenehmigung trainieren. „Am Ende haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir nicht weiter zusammenarbeiten“, so Wagner.

„Werde künftig noch besser überlegen müssen“

Durch Wagner ist die Medienpräsenz in Augsburg in die Höhe geschossen. Über sein Image, welches womöglich den Klub überstrahlte, spricht er sehr selbstkritisch im SZ-Interview: „Vielleicht hat sich durch die Konstellation in Augsburg dort dieses Bild ergeben. Ich werde künftig noch besser überlegen müssen, wo ich als Trainer und als Person hinpasse. Wo das gesamte Umfeld offen für Veränderungen ist, alle Leute richtig Bock draufhaben.“

Eine rasche Rückkehr auf die Trainerbank wird es nicht geben, stellt Wagner klar: „Ich will nie ein Trainer sein, der sich hinstellt und sagt: Hallo, ich bin wieder bereit! Ich bin wieder heiß! Ich will mich nie irgendwo anbiedern“. Wenn er gewollt hätte, wäre er bereits zurück, doch derzeit fühlt er sich damit wohl, „Gespräche zu führen, Feedback einzuholen und ein Gefühl für die Möglichkeiten zu bekommen“. Nur wenn es passt, wird es zu einem Comeback kommen.

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