FC Bayern München

Bayern-Beben: Eberl vs. Freund

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Eigentlich sollte man an der Säbener Straße die Korken knallen lassen. In der Bundesliga liefert das Team von Vincent Kompany sensationelle Leistungen ab und steht vor dem vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft. Im DFB-Pokal steht das Halbfinale gegen Bayer Leverkusen an und die Ausgangslage vor dem Rückspiel in der UEFA Champions League gegen Real Madrid könnte nicht besser sein. Dennoch brodelt es hinter den Kulissen.

Eberl kein Freund von Freund

Im Fokus des Zoffs stehen laut „Kicker“ Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund. Bei beiden endet der Vertrag nach der Saison 2026/27 – Zukunft offen. Es darf stark angezweifelt werden, ob das Duo die sportliche Zukunft des deutschen Rekordmeisters nach der anstehenden Saison ebnen wird.

Laut dem Bericht sind Eberl und Freund keine engen Weggefährten, sondern haben sich in den vergangenen Monaten immer weiter voneinander abgewendet. Von Zeiten des FC Hollywoods sei man jedoch noch weit entfernt. Unstimmigkeiten gibt es darüber, wie man in den kommenden Jahren den Kader ausrichten möchte.

Aufsichtsrat tagt

Nach dem Ende der Saison tagt in München stets der Ausichtsrat. Nicht nur werden dort die Saison und die aktuelle Position des FC Bayern München im internationalen Vergleich analysiert, sondern wird auch die sportliche Zukunft diskutiert.

Es ist zu erwarten, dass nach der Tagung des Aufsichtsrats feststeht, wie die Reise für die sportliche Leitung an der Säbener Straße weitergehen wird. Auf der einen Seite steht das Duo Eberl/Schmadtke (Scoutingleiter), auf der anderen Seite das Duo Freund/Sauer (Campus-Chef).

Interne Kritik an Eberl

Hinter vorgehaltener Hand sind vor allem die Finanzen des FCB ein Thema. Durch die kostspieligen Vertragsverlängerungen von Dayot Upamecano, Alphonso Davies und Jamal Musiala ist das Gehaltsbudget der Bayern massiv angestiegen. Solche Ausgaben sind langfristig nur durch internationale Erfolge zu gerechtfertigen.

Gleichzeitig boomt der Bayern-Campus. Mit Jamal Musiala und Lennart Karl brachte man in den vergangenen Jahren zwei Ausnahmespieler hervor. Nun stehen mit Cassiano Kiala, Filip Pavić und Wisdom Mike bereits weitere Jungstars vor dem Sprung in den Profi-Kader.

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