FC Bayern München

Bierhoff bestätigt: Joachim Löw wird kein Bayern-Trainer

Jupp Heynckes und der FC Bayern München gehen am Ende der Saison getrennte Wege. Dies ist wahrlich keine Überraschung, da der 72-Jährige und die bayrischen Verantwortlichen frühzeitig auf das zeitlich begrenzte Trainer-Engagement verwiesen. Spieler und Funktionäre umgarnten „Don Jupp“ bis zuletzt und hofften auf eine weitere Spielzeit unter dem Triple-Trainer. Ohne Erfolg.

Tuchel, Nagelsmann oder Klopp?

Julian Nagelsmann steht vor allem aufgrund der letzten Saison im Fokus der Bayern. Mit seiner Truppe gelang dem Trainer der TSG 1899 Hoffenheim die Qualifikation für die Champions League, die man aber mit zwei Niederlagen gegen den FC Liverpool verspielte. Dort leitet der langjährige BVB-Trainer Jürgen Klopp die Geschicke des englischen Traditionsvereins. Die aktuelle Spielzeit verläuft eher schleppend und mit Platz sechs stehen die „Reds“ weit hinter den eigenen Ansprüchen. Die Kritik am 50-Jährigen wird lauter und eine vorzeitige Trennung ist durchaus möglich. In der Führungsetage des FC Bayern genießt Jürgen Klopp weiterhin eine große Wertschätzung, berichtet die „SPORT BILD“ und erweitert so den Kandidatenkreis. Thomas Tuchel steht vor allem bei Karl-Heinz Rummenigge hoch im Kurs und ist auch weiterhin eine Option.

Bierhoff:“Es gibt nur eine Mannschaft“

Als möglicher neuer Bayern-Trainer galt zuletzt auch Bundestrainer Joachim Löw. Der „kicker“ und die „SPORT BILD“ berichten heute einstimmig, dass sich diese Möglichkeit nicht realisieren wird. Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft, äußert sich heute während des ersten Internationalen Spielanalysekongresses der DFB-Akademie in Frankfurt zu der Personalie: „Ich gehe nicht davon aus, dass er uns verlässt. Und so leicht will ich ihn nicht hergeben. Außerdem merke ich, dass er bei uns sehr viel Spaß hat.“ Er sieht „keine Anzeichen“ für bestehende Wechselgedanken. „Jogi Löw hat doch Spaß hier beim DFB“, so Bierhoff auf Nachfrage des „kicker„. Die „SPORT BILD“ sieht vor allem zeitliche Probleme als Grund der Absage an. Joachim Löw würde sich gerne weit vor dem Amtsantritt am 01. Juli mit der Kaderzusammensetzung beschäftigten, doch die Weltmeisterschaft in Russland genießt absolute Priorität.