FC Bayern München

de Ligt über FC Bayern-Wechsel: „Das hat mich sehr beeindruckt!“

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Der Wechsel ist fix: Matthijs de Ligt ist offiziell bis 2027 an den FC Bayern München gebunden. Die Bayern zahlen für die Dienste des Verteidigers 67 Millionen Euro plus Boni an Juventus Turin. Nun äußerte sich der Top-Transfer in einem „Bild“-Interview, weshalb er zum deutschen Rekordmeister gewechselt ist und mit wem er Gespräche über den Verein geführt hat.

„Habe den FCB schon immer genau verfolgt“

Wie de Ligt verriet, habe er das Geschehen rund um seinen neuen Verein über die letzten Jahre stets beobachtet. „Ich habe den FC Bayern schon immer genau verfolgt, weil es ein interessanter und erfolgreicher Klub ist.“ Zudem äußerten sich Ex-Bayern-Spieler und Landsmänner, wie Arjen Robben und Mark van Bommel, ihm gegenüber sehr positiv über ihren Ex-Arbeitgeber.

„Holländische Ex-Bayern-Spieler sprachen mir gegenüber immer in den höchsten Tönen von diesem Verein. Alle versicherten mir, was Bayern für ein unglaublicher Klub ist. Zudem fühle ich mich immer mit der deutschen Mentalität verbunden: hart zu arbeiten, diszipliniert sein und die richtige Mentalität. Ich spürte: Bayern und ich – wir passen sehr gut zueinander!“

de Ligt über gescheiterten Bayern-Wechsel

Der 22-Jährige sprach im Interview auch über den gescheiterten Bayern-Wechsel 2019. Damals entschied sich der Niederländer gegen die Münchner. Stattdessen wechselte er zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Den Wechsel nach Italien bereut er jedoch nicht: „Vor drei Jahren gab es tatsächlich schon viele Gespräche, auch mit anderen Klubs. Am Ende ging ich zu Juventus und bin dankbar, dass ich diesen Schritt zu diesem Zeitpunkt gemacht habe“, so der Defensivspieler.

Allerdings brach der Kontakt zu den Münchner nie ab, wie de Ligt weiter verriet. „Seither gab es tatsächlich immer wieder Gespräche zwischen Mino [sein alter Berater Raiola, der im April verstarb] und Hasan [Salihamidžić], der sich immer nach mir erkundigte. So war die Beziehung zwischen Bayern und mir immer da.“ Was sich letztlich auch auf seinen Wechsel in die Bundesliga ausgewirkt haben dürfte.

Das hat den Neuzugang „sehr beeindruckt“

Als einen Hauptgrund für seine weniger erfolgreiche Zeit in Turin nennt der Defensivspieler das System der „alten Dame“. „Es ist richtig, dass Juves Ausrichtung defensiver ist. Der offensive Spielstil des FC Bayern kommt mir definitiv entgegen und war tatsächlich ein Grund für meine Entscheidung, nach München zu wechseln. Bayern spielt einen technisch nach vorne ausgerichteten Fußball mit extremem Pressing. Das passt zu meinen Stärken und meiner Spielauffassung.“

Der 22-Jährige weiter: „Mich hat sehr beeindruckt, dass die gesamte Bayern-Führung mir von Anfang an das Gefühl gegeben hat, dass mich der Verein unbedingt will. Es hat einfach alles gepasst. Julian Nagelsmann ist zudem ein Trainer, der bewiesen hat, dass er junge Spieler gut zu entwickeln versteht. Und ich sehe mich immer noch als jungen Spieler, der sich verbessern will.“

München imponiert dem Neuzugang

Nicht nur fußballerisch, sondern auch geografisch fühlt sich der Top-Transfer bei seinem neuen Klub wohl. „Was ich bei meinem kurzen Aufenthalt in München von der Stadt gesehen habe, macht mich sicher, dass ich mich hier auch außerhalb des Rasens sehr wohlfühlen werde.“

Ein weiterer Faktor für seinen Wechsel an die Isar waren Gespräche mit Bondscoach van Gaal. Der 70-Jährige kennt den FCB aus gemeinsamen Zeit sehr gut. „Ich habe mich mit Louis van Gaal bereits im Sommer über meine Zukunft ausgetauscht. Dabei habe ich ihn natürlich auf den FC Bayern angesprochen. Er fand nur gute Worte zu diesem Klub, lobte die Philosophie und sagte mir: Wenn du zu Bayern gehst, wirst du es lieben.“

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