FC Bayern München

Didi Hamann kritisiert Bayern-Bosse nach Schiri-Debatte scharf

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Der Ex-Profi und heutige TV-Experte Didi Hamann ist mit den Bayern-Bossen hart ins Gericht gegangen. Hamann fand deutliche Worte für die Kritik der Vereinsbosse nach deren Äußerungen zur Leistung von Schiedsrichter Christian Dingert. Hamann betitelte die Worte der Verantwortlichen als eines Weltvereins unwürdig und zeigte keinerlei Verständnis.

Hamann kritisiert Äußerungen von Hoeneß, Hainer und Dreesen

Am letzten Bundesliga-Spieltag kam es nach dem Auswärtsspiel des FC Bayern München bei Bayer 04 Leverkusen (1:1) zu hitzigen Diskussionen. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters Uli Hoeneß, Herbert Hainer und Jan-Christian Dreesen beklagten sich über die Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert.

Hoeneß fand deutliche Worte und erklärte, dass dies seit Langem die schlechteste Schiedsrichterleistung gewesen sei, die er erlebt habe. Besonders der Platzverweis gegen Münchens Angreifer Luis Diaz sorgte für Diskussionen. Diaz wurde von Schiedsrichter Dingert nach einem Foul und einer Schwalbe vom Platz gestellt.

Angreifer Nicolas Jackson sah nach einem harten Foul die rote Karte. Zudem wurden Treffer von Jonathan Tah und Harry Kane aufgrund eines Handspiels aberkannt. Bayern-Präsident Hainer erklärte, dass der Unparteiische einen schwarzen Tag erwischt habe. Münchens Vorstandsboss Dreesen hatte ebenfalls kein Verständnis für die Leistung von Dingert und kündigte an, gegen den Platzverweis gegen Luis Diaz Einspruch einlegen zu wollen.

Didi Hamann verteidigt die Leistung von Schiedsrichter Dingert

Didi Hamann sah die Vorkommnisse im Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München jedoch völlig anders. Der Ex-Profi des deutschen Rekordmeisters hatte zudem absolut kein Verständnis für die Äußerungen der Bayern-Verantwortlichen und attestierte Schiedsrichter Dingert hingegen eine gute Leistung sowie eine souveräne Leitung des Spiels.

Nach Ansicht der TV-Bilder gab Dingert allerdings zu, einige Entscheidungen im Nachhinein anders zu treffen, und spielte damit auf die Gelb-Rote Karte gegen Luis Diaz an. Didi Hamann urteilte hingegen, dass es eines Weltvereins wie dem FC Bayern München unwürdig sei, gegen eine Gelb-Rote Karte offiziell Einspruch einzulegen.

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