Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Der SV Drochtersen/Assel steht vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte und trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den FC Bayern München. Niko Kovac nimmt sein zweites Pflichtspiel mit dem Rekordmeister ernst und verspricht die volle Kapelle auf dem Platz.
Seit der Auslosung gibt es in der Gemeinde im Nordwesten Hamburgs nur noch ein Thema. Kapitän Sören Behrmann sagte dem „Sport-Informations-Dienst“: „Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“ Schon nach der Auslosung am 8. Juni habe er „43 Stunden lang nicht geschlafen.“ Der Autoverkäufer war bereits vor zwei Jahren in der ersten Runde gegen Borussia Mönchengladbach dabei. „Gladbach war unser Highlight, aber Bayern sprengt alle Dimensionen“ , sagt der 28-Jährige. Kapitän Behrmann formuliert bereits vorab ein klares Ziel: „Wir wollen weniger Gegentore als der HSV kriegen, darüber witzeln wir in der Kabine. Und vielleicht schaffen wir es ja tatsächlich, weniger als acht zu bekommen.“
Aufgrund zusätzlich aufgebauter Stahltribünen dürfen am Samstag 7800 Fans das Star-Ensemble der Bayern im Stadion beobachten. Laut Vereinspräsident Rigo Gooßen hätte man das Stadion mehrfach füllen können. „Wir hätten ohne Frage auch 30.000 Tickets oder mehr verkaufen können.“ Aus wirtschaftlichen Gründen nach Hamburg auszuweichen, habe aber „nie zur Diskussion gestanden.“
Nach dem Supercup-Sieg gegen Eintracht Frankfurt steht für die Münchener das zweite Pflichtspiel der Saison an. Auch gegen den Regionalligisten will Niko Kovac nichts dem Zufall überlassen und erklärt: „Wir haben den Gegner beobachtet. Die Videomittschnitte haben wir uns angeschaut und werden die Jungs dementsprechend instruieren.“ Der heutige Gegner wird laut Kovac „kompakt stehen und mit tiefen Bällen agieren.“ Man könne die Regionalligaspiele jedoch nicht mit Partien gegen den FC Bayern vergleichen, dazu hat der Pokal bekanntlich seine ganz eigenen Gesetze.
Die Bayern können personell bis auf David Alaba (Knieprellung) aus dem Vollen schöpfen und versprechen die volle Kapelle. Kovac versprach den 7800 Zuschauern vorab einen FCB in Bestbesetzung: „Wir werden schon mit der vollen Kapelle auflaufen.“ Dazu zählt auch Manuel Neuer. Spielpraxis und Routine ist für den Bayern-Kapitän weiterhin wichtig, daher bestätigte Kovac, dass Neuer auf jeden Fall im Tor stehen wird. „Er hatte eine lange Pause. Jedes Spiel ist jetzt hilfreich für ihn.“ Die Vorbereitung ist vorbei, dennoch möchte der neue Trainer des Rekordmeisters noch einiges verbessern. Der FC Bayern sei schon „auf einem guten Weg. Viele Sachen klappen bereits, diese muss man aber auch durch Training erhalten.“ Heute besteht die nächste Gelegenheit die gute Form nachweislich unter Beweis zu stellen.
FC Bayern München: Neuer – Bernat, Süle, Hummels, Kimmich – Martinez, Thiago, Coman, Müller – Robben – Lewandowski
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