FC Bayern München

Erstes Jahr beim FC Bayern „schwierigste Saison“ für Palhinha

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2023 galt er noch als absoluter Wunschkandidat für das defensive Mittelfeld, doch nach einem Jahr beim FC Bayern ist er außen vor: Die Saison 2024/25 war für João Palhinha die „schwierigste“ seiner Karriere, wie er dem „Kicker“ verriet. Der Portugiese denkt trotzdem nicht an einen Abschied aus München.

Von Tuchel gewünscht, bei Kompany außen vor

Am Samstagabend stemmte João Palhinha erstmals die Meisterschale in die Höhe. Es war nicht der erste nationale Meistertitel für den 29-Jährigen. Vor vier Jahren wurde er mit Sporting Lissabon als Stammspieler portugiesischer Meister. Im Gegensatz dazu spielte Palhinha beim Titelgewinn des FC Bayern keine große Rolle. Dabei galt der defensive Mittelfeldspieler im Sommer 2023 als Wunschtransfer des damaligen Bayern-Trainers Thomas Tuchel. Als berüchtigte „Holding Six“ sollte er das zentrale Mittelfeld des Rekordmeisters verstärken.

Aber es kam anders: Tuchel bekam seine gewünschte „Holding Six“ für die Saison 2023/24 nicht. Am Saisonende trennten sich die Wege des heutigen englischen Nationaltrainers und des FC Bayern. Vincent Kompany folgte auf den 51-Jährigen und der FC Bayern bekam Palhinha mit einem Jahr Verspätung. Rund 50 Millionen Euro überwiesen die Münchner dafür an den FC Fulham – der fünftteuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte. Doch anders als sein Vorgänger fand Kompany für den 33-fachen Nationalspieler Portugals keinen Platz in seinem System mit hohem Pressing.

2024/25 „schwierigste Saison“ für Palhinha

In dieser Bundesliga-Saison bestritt Palhinha nur 22 % der möglichen Spielminuten. Meist wurde er dabei als Joker eingewechselt. Nach einem Muskelbündelriss im November und einer zweimonatigen Pause kam der Mittelfeldspieler kaum noch zum Zug. Seit dem 28. Spieltag stand er nur 14 Bundesliga-Minuten auf dem Platz. „Keine leichte Zeit“, wie Palhinha gegenüber dem „Kicker“ gestehen musste. Er machte keinen Hehl daraus, dass er sich sein erstes Jahr beim FC Bayern anders vorgestellt hatte.

„Das war eine der schwierigsten, wenn nicht sogar die schwierigste Saison meiner Karriere“, wurde Palhinha deutlich. Der Tiefpunkt: In den entscheidenden Champions-League-Viertelfinalspielen gegen Inter Mailand ließ ihn Kompany komplett außen vor. Trotz der sportlichen Außenseiterrolle sei es „nicht unser Plan, dass wir ihn im Sommer abgeben“, sagte Sportdirektor Christoph Freund vor rund einem Monat. Obwohl Freund die schwierigen Umstände von Palhinhas erstem Bayern-Jahr betonte, würde er ihm wohl keine Steine in den Weg legen. Medienberichten zufolge darf der 29-Jährige die Säbener Straße bei einem passenden Angebot verlassen – sofern er denn möchte.

Fast 30: Gelingt Palhinha noch der Durchbruch?

Aber der Mittelfeldspieler denkt nicht an einen Abschied aus München. „Warum auch?“, so Palhinha.  „Ich bin bei einem der besten Klubs der Welt und habe Lust zu kämpfen. Wenn jemand zeigen möchte, was er kann, dann ich“, betonte der Portugiese. Mit fast 30 Jahren ist er jedoch kein Talent mehr und könnte jüngeren Spielern zum Opfer fallen. In der kommenden Saison wird Palhinha daher einen enormen Leistungssprung brauchen, um sich unter Kompany durchsetzen zu können.

Vor allem muss er sein Spiel mit dem Ball verbessern, um im ballorientierten Fußball der Münchner zu glänzen. Eine ungewohnte Rolle für die getaufte „Holding Six“. Thomas Tuchel war besonders von Palhinhas Defensivarbeit und seinen Grätschen angetan. Aber das sind Qualitäten, die unter Kompany selten gefragt sind. Der Belgier setzt lieber auf Mittelfeldstrategen wie die Nationalspieler Aleksandar Pavlović oder Joshua Kimmich. Dennoch will sich Palhinha beim FC Bayern durchsetzen. „Ich werde alles tun, um meinen Wert zu beweisen“, zeigte er sich gegenüber dem „Kicker“ kämpferisch. Ein Abgang im Sommer? Vielleicht kein Thema mehr.

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