Flop vor Abschied: Bayern muss wohl Millionen-Verlust hinnehmen

Beim FC Bayern München deutet sich im Sommer ein Abgang von Sacha Boey an. Der Rechtsverteidiger könnte dauerhaft zu Galatasaray wechseln. Damit würde der deutsche Rekordmeister zwar einen großen Transferflop loswerden, dennoch könnten die Münchner den Spieler wohl nur mit deutlichem Verlust im Vergleich zum vorherigen Einkaufspreis wieder abgeben.
Galatasaray will Kaufoption ziehen
Boey war im Winter zurück nach Istanbul gewechselt, nachdem er sich in München nicht durchsetzen konnte und sich über weite Teile der Saison nur auf der Ersatzbank des deutschen Rekordmeisters wiederfand. Inzwischen soll Galatasaray mit seinen Leistungen zufrieden sein und plant, die vereinbarte Kaufoption zu aktivieren, um den Abwehrspieler zurück an seine alte Wirkungsstätte zu holen.
Die Kaufoption für Sacha Boey liegt bei rund 15 Mio. €. Für Bayern wäre das ein klares Minusgeschäft. Ursprünglich holte der FC Bayern München den Spieler für knapp 30 Millionen Euro. Aufgrund der negativen Entwicklung in München würde der FC Bayern Boey wohl dennoch gerne endgültig an Galatasaray Istanbul transferieren.
In München ohne Durchbruch
Trotz mehrerer Einsätze gelang Boey beim FC Bayern nicht der erhoffte Durchbruch. Weder in der Bundesliga noch auf internationaler Bühne konnte er sich dauerhaft festspielen.
Die Rückkehr zu Galatasaray hat sich dagegen für alle Seiten als passende Lösung erwiesen. Der Spieler erhält wieder mehr Einsatzzeit, während Bayern die Möglichkeit bekommt, zumindest einen Teil der Ablöse zurückzuholen.



