FC Bayern München

Jerome Boateng schließt Bayern-Abgang nicht aus

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Jerome Boateng wechselte 2007 von Hertha BSC zum Hamburger SV. Drei Jahre später überwies Manchester City 12,5 Millionen Euro an den HSV und sicherte sich die Dienste des Defensivspielers. Doch Boateng wurde erst zu einem Top-Innenverteidiger als er 2011 zum FC Bayern ging. Wie der 29-Jährige nun im Gespräch mit der „SPORT BILD“ bestätigte, kann er sich vorstellen die Münchener zu verlassen und noch einmal ins Ausland zu wechseln.

Boateng unter Ancelotti kein Stammspieler

Im vergangenen Sommer beschäftigten sich die Verantwortlichen dem Bericht zufolge mit einem Verkauf des Verteidigers. Da er jedoch aufgrund von zwei Muskelbündelrissen sowie einer Schulter-Operation in der Saison 2016/17 immer wieder ausfiel, blieben Angebote der Top-Klubs aus. Unter anderem Manchester United soll damals interessiert gewesen sein.

Unter Ex-Coach Ancelotti war Boateng nicht immer zufrieden. Der Höhepunkt seines Unmuts: Die Nicht-Nomierung im Champions League-Spiel bei Paris Saint-Germain (0:3), als Ancelotti ihn ohne Angabe von Gründen aus dem Kader strich. Bereits einige Monate vorher gab es nach 2:3-Niederlage bei FK Rostow in der Champions League einen Rüffel von Karl-Heinz Rummenigge. Nach zwei eklatanten Fehlern von Boateng empfahl ihm der Vorstandsvorsitzende „back to earth“ zu kommen. Auch dieser öffentliche Rüffel verärgerte ihn.

Kapitel Ausland noch nicht abgehakt

„Diesen Schritt noch einmal zu gehen, ist immer im Hinterkopf. Es kommt natürlich dabei auf die Situation an“, sagt der geborene Berliner. Was er damit meint: Unter Jupp Heynckes fühlt sich der Nationalspieler wieder wohl. Er schaffe „gegenüber uns Spielern einen Wohlfühl-Faktor im Klub. Er gibt mir das Gefühl, gebraucht zu werden, vermittelt einem Respekt“, so Boateng weiter.

Jedoch ist es kein Geheimnis, dass der 29-Jährige auch mit einem anderen Klub in einer europäischen Top-Liga gerne Meister werden würde. Doch im Moment denke er „nur in kleinen Zielen, Schritt für Schritt“. Es bleibt spannend abzuwarten, wer im kommenden Sommer auf Jupp Heynckes folgen wird und ob der neue Trainer mit Jerome Boateng plant.

Stand jetzt würden die Bayern ihren Innenverteidiger wohl nicht vorzeitig aus dem bis 2021 laufenden Vertrag lassen. „Wir sind durch schwierige Zeiten gegangen. Aber Jérôme wurde richtig gut aufgebaut, hat besser und besser gespielt“, sagt Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Ob sich dies bis zum Sommer ändert?

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