FC Bayern München

Lucas Hernández: Tendenz geht wohl gegen Paris Saint-Germain

Wie genau Lucas Hernández seine Zukunft gestaltet, ist bisher ungeklärt. Fakt ist jedoch, dass seine bisherige Zeit beim FC Bayern München alles andere als glücklich verlief. Auch der Spieler selbst soll Berichten zufolge so unzufrieden sein, dass er den Rekordmeister im Sommer unbedingt verlassen möchte. Zuletzt wurde daher vermehrt über ein Interesse von Paris Saint-Germain spekuliert. Wie „Le 10 Sport“ jetzt berichtet, soll Hernández seine Meinung jedoch geändert haben.

Gespräch mit Nationaltrainer

Dem Bericht zufolge sollen der FC Bayern und PSG bereits erste Verhandlungen über eine mögliche Ablösesumme des Franzosen geführt haben. Der Spieler soll jedoch kein Interesse mehr an einem Wechsel nach Paris haben. Grund dafür könnte der französische Nationaltrainer Didier Deschamp sein, der dem Linksfuß zu einem Verbleib in München geraten haben soll. Dieses Gespräch soll Hernández wesentlich beeinflusst haben, sodass er einem Transfer in die französische Hauptstadt gegenüber eher abgeneigt zu sein scheint.

Findet Hernández sein Glück doch noch in München?

Mit rund 80 Millionen Euro wurde Hernández im vergangenen Sommer zum Rekordtransfer des FC Bayern. Seine Zeit beim Rekordmeister verlief jedoch alles andere als glücklich. Schon vor seiner Ankunft setzte ihn eine schwere Innenbandverletzung außer Gefecht. Im weiteren Saisonverlauf laborierte er unter anderem mit einem Innenbandriss im Sprunggelenk, der ihn knapp drei Monate außer Gefecht setzte. Nach seinem Comeback im Februar reichte es für den 24-Jährigen nicht zum Stammspieler.

Aufgrund seiner Verletzungsmisere überrascht es nicht, dass der Durchbruch des Innenverteidigers bislang ausgeblieben ist. Dass der Franzose jedoch das Potenzial hat, beim FC Bayern zum Stammspieler zu avancieren, ließ er in einzelnen Momenten durchblicken. Bleibt Hernández verletzungsfrei und hat er die Möglichkeit die gesamte Saisonvorbereitung zu absolvieren, könnte er ein neues Kapitel beginnen – und das in München.